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Abgeordneten freundschaftlich auf; aber sie gewährten keine be-stimmte Anerkennung der Neutralität. Dagegen sicherte KaiserAlexander sie, doch mit Vorbehalt des Durchzuges über dieRheinbrücke in Tafel, zu. Den Abgeordneten gaben die Umge-bungen der Monarchen deutlich zu verstehen, man sehe die Schweizals dem Systeme Frankreichs zugehörend an, und sie bemerktenleicht, daß Schweizer ihnen entgegen arbeiteten. Eine Verbin-dung solcher Männer wirkte, durch Englisches Geld unterstützt,aus Waldshut auf das Innere der Schweiz.
Eine große Oesterreichische Heeresmacht stand an der Grenze,vornähmlich in der Nähe von Basel, angehäuft; dennoch glaubteein nicht unbeträchtlicher Theil der Schweizer, eine beharrlicheBehauptung der Neutralität würde nicht gewaltsam gestört,und im Falle eines wirklichen Angriffes die Achtung des Aus-landes, die Ehre der Nation und die Sicherheit künftiger Ge-schlechter durch den rühmlichen Tod der Vertheidiger und ei-nige Brandstätten nicht zu theuer erkauft werden, und daß dieUebermacht sich eines möglichen Sieges bald selbst schämen würde.Die aus Frankfurt zurückkehrenden Abgeordneten wurde» meh-rere Tage lang zu Freyburg im Brcisgau an der Fortsetzungihrer Reise gehindert, und ihre Briefe kamen ganz verspätet inder Heimath an. Mittlerweile war der Kaiser Franz zu Frey-burg , Alexander und Friedrich Wilhelm auch am Oberrheine ein-getroffen , und am 48 erhielt der bey Basel commandirendeOberst Herrenschwand von den Oesterreichischen Generalen Bubnaund Langen«» eine Einladung nach Lörrach. Er entsprach. Eineallgemeine Lähmung schien sich über die Leitung der eidgenös-sischen Angelegenheiten verbreitet zu haben *), oder noch eher durch
(') Aus Unterredungen, die in einen nicht lange vorhergegange-nen Zeitpunkt fielen, überzeugt sich der Verfasser, daß die Männer,welche im December 1813 die eidSgenöffische Waffengewalt und diebersten Staatsangelegenheiten leiteten, keinen Umsturz des Beste-henden wünschten; aber als die zahllosen Heere der Verbündeten