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Zweyter Band.
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Zürich am 15 *). Zürichs Vorschlag, am 17 eine dreyzehnörti-sche Conferenz der neunzehnörtischen Tagsatzung vorher gehen zulassen, die man auf den 21 verschiebe» wolle, empfahlen Lebzel-tern und Capo d'Jstria, die fetzt als bevollmächtigte Ministerbeglaubigt waren, in entgegen kommendem Tone, doch nur diebisherige Tagsatzung anerkennend. Die Gesandten von Glarus,Basel, Schafhausen, Appenzell, St. Gallen, Bünden, Aargau,Lhurgau, Tcssin und Waat trafen zu Zürich ein. In Luzernversammelten sich dagegen zur nähmlichen Zeit Uri, Sck»vyz,Unterwalden, Luzern, Bern, Zug, Freyburg und Solothurn.In ihren mündlichen Aeußerungen und in den Creditiven ihrerMinister hatten die Monarchen die Verhandlungen in Zürichgut geheißen. Zwischen beyden Versammlungen der Cantonewurden Unterhandlungen gepflogen. Aus dem Hauptquartier derVerbündeten trafen neue Winke ein, und am Ende des Märzund zu Anfang des Aprils kamen auch die Getrennten von Lu-zern nach Zürich hinüber. Am 30 März war in dem großenRathe von Bern mit 118 gegen 56 Stimmen die Sendung nachZürich beschlossen worden, und am 6 April-machte die Gesandt-schaft von Freyburg die Tagsatzung vollständig, die unter wie-derhohlten Vertagungen sich immer wieder versammelte, und denNahmen der langen Tagsatzung erhielt.

Von den fremden Ministern wurde die vollständige Tag-satzung beglückwünscht, mit der Einladung, Maßregeln zu neh-men, daß die noch in Frankreich stehenden Schweizer nicht mehrgegen die Verbündeten fechten. Die Bothen der Eidsgenossenentsprachen und forderten die Schweizer in Frankreich auf, denBefehlen der provisorischen Regierung und in der Folge demrechtmäßigen Souverain zu gehorchen. Durch eine andere Notewurde die Tagsatzung aufgefordert, ein Kruppencorps zumSchutze der Grenzen und der von Frankreich entrissenen, fetzt

E) Siehe das Mä'rzheft der Züricherischen monathlichen Nach-richten, und die Aarauer-Zeitung 1814 Rco. ZZ und 34.