Kaffe und Kaffe-Surrogate.
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Einfuhrwerth. Ausfuhrwerth.
Zusammen in Hamburg u. Bremen in 1851: 5,319804 4,260491
„ 1852: 5,236484 4,593436
Im Durchschnitt von 1851 u. 1852: 5,278144 4,426964
Mehreinfuhr.
1,059313
643048
851180
i. Kaffee-Surrogate, Kaffee-Zufuhren und Verbrauch in Europa.
Von den Stellvertretern oder Gehiilfen des Kaffee ist auch in Deutschlanddie Zichorienwurzel von ganz vorherrschender Bedeutung. Obgleich des-halb, zunächst im Preussischen Staate, über fast alle Landestheile verbreitet,hat doch der Zichorien-Anbau seine Hauptsitze in der Provinz Sachsen, na-mentlich in der Umgegend von Magdeburg, Erfurt, Halberstadt, dann im Reg.Bez. Breslau. Kotehnann (a. a. 0. S. 66) schätzt die gesammte ZichorienerntePreusens für ein Mitteljahr auf 800000 Ztr. und deren Werth (1 Ztr. 5 Thlr.)zu 4 Mill. Thlr. Die Vertheilung der Zichorien-Fabriken auf die einzel-
Reg. Bez. und in den andern Zollvereins-Staaten, ist wie
folgt (1846)
Staat oder Staatstheil. Fabk
Zahl.
Arb. Zahl.
Reg. Bez. 11. Danzig.
1 —
35
3. Posen.
1 —
131
6. Berlin.
6 —
97
9. Stralsund ....
3 —
47
2. Breslau.
5 —
198
> 1. Magdeburg . . .
32 —
1717
7. Merseburg ....
3 —
60
5. Erfurt.
3 —
117
8. Münster ....
19 —
50
10. Minden.
7 —
41
4. Koblenz.
6 —
122
12. Achen.
4 —
8
Preussischer Staat ....
90 —
2677
Bayern.
0 —
0
Württemberg (1836) ....
5 —
13
Baden.
7 —
264
* Grossh. Hessen.
2 —
62
Kurhessen .
1 —
1
Nassau .
1
10
Königr. Sachsen.
6 -
105
Thüringensche Vereinsstaaten
1 —
3
Braunschweig.
5 —
143
(Sämmtlich in der Residenz)