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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Die Deutschen Wasserstrassen.

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in 1852), 317050 Ztr. Zucker (296830 in 1852), 146045 Ztr. Reis (77257in 1852), 320762 Ztr. Getreide (440107 in 1852). —

Zu den niemals erschöpften Gegenständen der Klage der Rheinschiffer, ge-hört (nächst dem Abgabendruck) die Beschaffenheit des Fahrwassersauf vielen Stromstrecken. Um jedoch vergleichsweise gerecht zu sein, mussman bezeugen — (mir sind alle Flüsse Deutschlands aus eigener mehrfacherBefahrung bekannt) — dass am Rhein mindestens ebensoviel für das Fahrwassergeschieht, als an den übrigen Strömen. So verwendet z. B. Preussen jährlich250 — 260000 Thlr. für Rheinbauten und auch auf den bisher mangelhaftenStrecken — den obersten und den untersten Theilen der Stroms — scheinteine ernstliche Verbesserung jetzt beabsichtigt. Ueber die Verhältnisse der Schwei-zer Strecke können beispielsweise verglichen werden: Nr. 1 und 6 der Schwei-zer Handels- und Gewerbe-Zeitung von 1854, das Schweizer Bundesblatt von1853 III., S. 221 und das Handels-Archiv von 1853 II., S. 15. —■ DieNiederländische Regierung hat—in Folge der gegen die Rheinuferstaateneingegangenen Verpflichtung zwischen Köln, Dordreeht und Rotterdam so schnell alsmöglich die Hindernisse wegzuräumen, welche die Schifffahrt erschweren, — denKammern im Budget für das Jahr 1854 über die auf Staatskosten zu unter-nehmenden Arbeiten Mittheilung gemacht. Art. 23 des Vertrages vom 31.Dezember 1851 bestimmt ausserdem, dass in dem Theile des Rheines, welcherdas Niederländische Gebiet durchströmt, der Uferbau verbessert und das Fahr-wasser so vertieft werden soll, dass zu allen Jahreszeiten den beladenen Schiffeneine ungehinderte Schifffahrt gesichert bleibe. Unter den beabsichtigten Bautenbefinden sich: 1. die Verbesserung und Vertiefung des Wasserweges von Am-sterdam nach Breeswick. Da nur die Arbeiten zur Vertiefung des Fahrwassersvon Staatswegen, die sonstigen Bauwerke dagegen von den zum UnterhaltVerpflichteten übernommen werden, so dürften diese Letzteren Anspruch auf Er-hebung von Zöllen zur Bestreitung der Kosten machen. Nur der Zoll, welcherbisher zur Deckung der Kosten des Unterhalts des Voortschen Rheines er-hoben wurde, soll mit dem 1. Januar 1854 aufhören. Eine wesentliche Ver-minderung der Abgaben auf dieser Strasse, wie sie der Preussisch-Niederlän-dische Vertrag vom 31. Dezember 1851 erwarten liess, steht also nicht in Aus-sicht. 2. Zu Verbesserungen des Nord-Niederländischen Kanals und zum Baueiner Kauffahrteischleusse am Nieuwe-Diep sind 304000 Gulden ausgesetzt wor-den. 3. Soll eine neue Schleusse im Kauffahrtei-Hafen zu Vliesslingen gebautwerden, um den dortigen Hafen, dessen Wichtigkeit dadurch erhöht wird, dasser auch im Winter sowohl den Schiffen als den Lootsen-Booten zugänglich ist,vor Versandung zu schützen. Die Bedeutung desselben muss noch steigen, so-bald Vliesslingen durch eine Eisenbahn mit Deutschland in Verbindung tritt,wozu die Kobzession bereits von dem Minister des Innern ertheilt ist. 4. ZuArbeiten für Verbesserung der Hauptflüsse sind 200000 Gulden für 1853 an-gewiesen.

V. Beden, Statistik v. Europa.

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