Die Deutschen Wasserstrassen.
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Hamburg, namentlich die vortrefflichen Arbeiten von Soetbeer und die einzelnen Abhandlungenin den Vaterstadt. Blatt, und in der Börsenhalle; die Berichte der betheiligten Handelskammernund die in den Jahren 1845 und 1847 in Magdeburg erschienenen sehr gründlichen Denkschriften;meine Statistik des Königreichs Hannover II., 1 — 106, von Soden, die Elbe und die Elb-zölle, Hamburg 1833 u. s. w.; daun von den, insbesondere das Fahrwasser betreffendenSchriften: die von der Schifffahrts- und Hafen - Deputation herausgegebenen Beschreibungen,Blohm, Versuch einer Erörterung der Mittel, den Handelsverkehr in den Elbgegenden zu er-halten, Göttg. 1841 — sehr empfehlenswerth; Schifffahrt auf der Elbe, Hamb. 1841, Meissner,Die Fahrbahn der Elbe und ihre Verbesserung, Hamb. 1841, Hoffmann und Campe; Sloman;Bemerkungen über die Gefahren und Nachtheile der Sandbänke in der Unterelbe, Iiamb. 1844; —Hübbe und Blohm, Stromkarte der Elbe von Geesthacht bis Blankenese am rechten und vonMarschacht bis zum Cranz am linken Ufer, Hamburg 1849; Lachmann, über die Wassermengeder Elbe, in seiner Physiografle des Herzogthums Braunschweig, Braunschw. 1852, II., S. 126;— Meidinger, Die Elbe und ihre schiffbaren Nebenflüsse und Kanäle, Leipzig 1854, eine werth-volle Arbeit). —
Die Elbe, auf der Südseite des Riesengebirgkamms, nabe der Schneekoppeentspringend, hat einen Wasserlauf von 155 (mit der Moldau 171) Meilen,jedoch ist in gerader Linie ihre Quelle von der Mündung nur 86 Meilen ent-fernt. Sie wird bei Melnik in Böhmen (wo sie die bedeutendere Moldau aufninnnt)schiffbar für mittlere, von Pirna an für grosse Kähne; bis Hamburg und Har-burg aufwärts gehen Seeschiffe. Böhmen und Sachsen nehmen von der Elbe etwa66 Meilen Länge des Wasserlaufs in Anspruch, die Herzogth. Anhalt 7 Meilenund Preussen oberhalb Anhalt 18, unterhalb Anhalt 38 Meilen; Preussen alsozusammen 56 Meilen oder mehr als ein Drittheil der gesammten Wasserlänge.Die Flussbreite ist (Preuss. Milit. Kald. für 1853, S. 82) bei Melnick 582,Pirna 612, Dresden 666, Preuss. Fuss. Nachdem die Elbe die Böhmischen Grenz-gebirge durchbrochen hat, das schöne Dresdener Thal durchflossen ist, und beiMeissen durch eine Hügelreihe abermals den Weg sich gebahnt hat; tritt sie indas Norddeutsche Flachland. Hier durchschneidet sie die Preuss. Provinz Sachsen(Torgau, Wittenberg, Magdeburg, Tangermünde) und berührt Brandenburg (Wit-tenberge) nebst den dazwischen belegenen Herzogth. Anhalt (Koswig, Rosslau);geht dann zwischen Hannover (Hitzacker, Bleckede), Mecklenburg (Dömiz, Boitzen-burg) und Lauenburg durch und erreicht so Hamburg, welches etwa 143Wasserweg-Meilen von Melnick, 46 Meilen von Magdeburg und 12 W. Meilenvon der Elbmündung entfernt ist. Neben diesem grössten Handelsplätze Deutsch-lands und gemeinsame Geschäfte mit ihm treibend, liegen links der Hannov.Hafen Harburg und rechts der Holsteiner Hafen Altona. Am rechten Ufer findetman weiter abwärts keinen Handelsplatz von Bedeutung mehr als Glückstadt;am Linken dagegen Buxtehude (an dem Nebenfluss Este U /2 Meilen aufwärts),Brunshausen (Stade an der Schwinge s /i Meilen von deren Mündung in dieElbe), Neuhaus (am Einfl. der Oste in die Elbe) und Otterndorf, sämmtlichHann. Häfen; dann den Hamburg. Hafen Kuxhafen. Die Breite des Stromsunterhalb Hamburg ist von Blankenese bis zur Ostemündung im Durchschn. 1 /igeogr. Meile, von da ab etwa 3 A Meilen, jedoch unterhalb Brunsbüttel und Neu-