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Handels-Erwerb.
Sämmtliche Flösse, welche zusammen aus 59128 Baumstämmen bestanden,und die grosse Mehrzahl der Schiffe werden nach Beendigung ihrer Thalfahrtals Nutzholz verkauft und nur eine kleine Zahl derselben wird im Schiffzugetheils beladen, theils leer stromaufwärts befördert. Der durch die beladenen Fahr-zeuge im Jahr 1850 vermittelte Waarenverkehr umfasste die folgenden Mengen:
Stromabwärts. Stromaufwärts.
Fahrzeuge. Ladung. Fahrzeuge. Ladung.
Ruderfahrzeuge aus Bayern . . .
1552
Zentner.
2,879272
47
Zentner.
44934
„ s Tyrol, Salzburg u.
dem Innkreise.
1828
1,798031
15
7394
Bayernsche Dampfschiffe ....
205
4906
198
8840
Oesterreichische „ (Ceres) . .
21
4489
21
9301
Zusammen
3606
4,686698
281
70469
II. Theben.
Ruderschiffe. Flösse.
Zusamm. Fahrzeuge.
In der Thalfahrt.
891
229
1120
„ „ Bergfahrt.
84
—
84
Zusammen 975
229
1204
Der durch diese (sämmtlich beladenen) Fahrzeuge vermittelte Waarenverkehrbelief sich bei der Thalfahrt aus dem Auslande nach Ungarn auf 82478 Ztr.bei der Thalfahrt aus dem Inlande nach Ungarn „ 621732 „
„ „ Bergfahrt aus Ungarn nach dem Inlande „ 180810 „
Im Ganzen auf 885020 Ztr.
Die grossen Einflüsse der Donau auf Oesterreichischem Gebiete, sindin den letzten Jahren Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit der Regierung undder Organe des Handels geworden. So hat die Gewerbs- und Handels-Kammerfür Kärnthen einen ausführlichen Bericht über die Drau erstattet (im Dezem-ber 1853; z. v. auch Austria von 1853, Nr. 298, von 1854, Nr. 33 und 55).Durch die Agramer Gewerbe- und Handels - Kammer ist der Beschluss derRegulirung der Save bereits bewirkt (Austria 1853, S. 2096) und die Theiss-Regulirung scheint schon erhebliche Fortschritte gemacht zu haben (z. v. Austriavon 1853, S. 2034). Diese Wasserstrassen und die in rascher Entwicklung begrif-fenen Eisenbahnen, werden bald die Adern sein, durch welche reges, befruch-tendes Leben in und aus der unerschöpflichen Naturkraft des Ungarischen Bo-dens strömt.
Noch einige Mittheilungen über die künstlichen WasserstrassenDeutschlands. Die Literaturnachweise sind in Malberg, die Literatur desBau- und Ingenieur-Wesens der letzten 30 Jahre, Berlin 1852, S. 115 ff. zufinden. — Ueber die Verhältnisse, namentlich Kosten der Waarenbeförderungauf Kanälen giebt es aus dem Anfänge der 1840er Jahre in mehreren Schriften