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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Handels-Erwerb,

seinen Lauf fortsetzte, war das eiserne Schleppboot „Amsterdem und Wien.“(Pechmann, Frhr. v. der Ludwigs-Kanal 1846. Lips, der Kanal in Frk. 1805.Kleinschrod, v. die Kanalverbindung des Rheins mit der Donau 1849, Schultheiss— Weger — der Ludwigs-Kanal 1847. Verhandl. d. K. d. Abg. 1852, Beil.III, 191). — Der Kanal ist mittelst Vertrages vom 19. Mai 1851 (Reg. Bl.von 1852, S. 497 ff.) für 8,000000 fl. in 3 l /2prozentigen Obligationen vom Staateerworben; die Gesammtausgabe für denselben ist etwa 16,000000 fl. gewesen,mithin 670000 fl. für 1 geogr. M. — Die Beschiffung des Kanals findet nichtin Regie Statt, sondern sie ist gegen besondere Gebühren Privaten überlassen;zwischen Bamberg und Regonsburg ist seit 1854 regelmäsige Reihefahrt. —Der Schiffs- und Güterverkehr gestaltete sich wie folgt:

Der Kanal wurde befahren von Schiffen. .

» » » » » Flössen .

Güter wurden befördert, ZentnerDie Schifffahrtsgebühren beliefen sich aufDie Einnahmen betrugen im Jahre 1852

„ Ausgaben.

M ehreinna hme .

1847 schloss die Rechnung mit

1851 . 1852 .

. . 3142 3583

. . 429 484

. 2,243395 2,398181

. 113718 fl. 145849 fl.

160671 fl.

94145 „

66526 fl.

26881 fl. Mehrausgabe

1848 „

55

99

99

. . . 44571

99

1849 „

99

99

99

. . . 15869 „

99

1850 „

99

99

99

. . . 11055 „

Mehr einnahme

1851 „

99

99

99

. . . 44806 „

99

Hiernach

folgt gegen

das

Jahr

1847 im Jahre 1852

ein Unterschied des

Rechnungsergebnisses von 111332 fl. —

4. In den übrigen Staaten des südlichen Deutschland sind die künst-lichen Wasserstrassen für die Schifffahrt von geringer Bedeutung, wogegen manchedergleichen Anlagen für die Flösserei Wichtigkeit haben. Indessen sind als schiff-bar zu nennen, in Württemberg der Wilhelmskanal in Heilbronn, und dieKanäle zu Esslingen, Berg bei Cannstadt und Besigheim; — in Baden der Elz-kanal (z. v. Bad. landw. Woclienbl. 1838, Nr. 29 und 36); — in Nassau,ausser vielen Lahn-Verbesserungen, der unterirdische Kanal bei Weilburg, von1843/7 ausgeführt; zwar nur 1200 Fuss lang, aber ein für die Schifffahrt höchstnützliches und dabei mit seltener Kunst ausgeführtes Bauwerk, welches demschönen Weilburger Thale zu neuer Zierde gereicht.

5. Im Königstaat Bannover—(Gesetz vom 16. Sept. 1846, in Betreffder Veräusserungs-Pflicht behuf Anlage von Schifffahrts-Kanälen und Häfen) —sind folgende künstliche Wasserstrassen zu nennen (z. v. meine Statistik vonHannover, II, S. 359 ff).

a) Der Kanal zur Verbindung der Hamme mit der Oste bei Bremervörde,bereits im vorigen Jahrhundert angelegt, seit etwa 1830 wieder aufgeräumt und