Post-Verwaltung.
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geln, so sind die Leistungen der Postanstalt mit deren Einnahmen nicht zuvergleichen. Seit dem Abschluss des Postvereins aber, hat auch die Statistikder Bayernsehen Post-Venvaltung eine höchst erfreuliche Entwicklung erfahrenwie die musterhaft bearbeitete: „Erste Nachweisung über den Betrieb der Königl,„Bayr. Verkehrsanstalten für das Etatsjahr 1851/2, München 1853“ — darthut.Die General-Direktion der Königl. Verkehrsanstalten leitet, unter dem Königl.Ministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten: Post, Eisenbahn, Donau-Dampfschifffahrt, Telegrafen und Ludwigs-Kanal. Für den Post- und bezw.Eisenbahn-Betrieb besteht in jedem Kreise ein Oberamt und diesen Oberämternsind untergeben 8 Aemter, 18 Verwaltungen und 527 Post - Expeditionen; zu-sammen 561 Postanstalten. Hiernach kommt im Durchschnitte 1 Postanstalt auf2,49 QM. und 8127 Bewohner, oder auf 1 QM. kommt 0,42 und auf je10000 Bewohner 1,23 Postanstalt; Briefverkehr: Im Jahre 1852 kamen3,47 Briefe auf 1 Kopf der Bevölkerung; Posteinkünfte. Der Kopfantheilan der wirklichen reinen Posteinnahme lässt sich auf 0,57 Sgr. berechnen.Uebersicht der in den Etatsjahren 1851/52 und 1850/51 von den Königl.Bayernschen Posten beförderten Briefe, Reisenden, Frachtstücke undZeitungen, sowie der Einnahmen hiervon:
1851 ( 52 . '
15,841269 Stück.
1850 / 51 .
Zahl der Briefe .
14,251524 Stück.954789 fl. 16 kr.168720
575465 fl. ß kr.2,229177 Stück.8,063067 Pfund.
430650 fl. 35 kr.20,612202
931797 fl. 18 kr.195163
Einnahmen hiervon .Zahl der ReisendenEinnahme hiervon .
570188 fl. 56 kr.3,156070 Stück.10,403627 Pfund.
Zahl der FrachtstückeDeren Gewicht . . .
Einnahme hiervon .Zahl der ZeitungenEinnahme hiervon .Gesammt - Einnahmen
532334 fl. 22 kr.24,124852
84891 fl. 57 kr.2,119212 fl. 33 kr.
81697 fl. 16 kr.2,042602 fl. 15 kr.
Werden zu diesen Einnahmen gerechnet der Ertrag aus dem Verkehr mitfremden Postanstalten mit 381713 fl. und die sonstigen verschiedenen Ein-nahmen, so ergiebt sich eine Gesammteinnahme aus dem Postbetrieb von2,549550 fl —Davon betrugen die sämmtlichen Auslagen 2,396817 fl. oder93,90 % und es ergab sich mithin ein Reinertrag von 152733 fl. — Unterdem Reinerträgniss ist indessen das Porto für die durchgängig mehrgewichtigeamtliche Korrespondenz, sowie die im Gegenhalt zu den Privatsendungen un-gleich werthvolleren Aufgaben von Staatsgeldern und Akten nicht begriffen;für welche nach den diesfallsigen Notirungen bei der Briefpost 580000 fl. undbei der Fahrpost 276000 fl, zusammen 856000 fl. dem Postärar entgehen.Mit Zuziehung derselben würde sich daher der Ertrag aus dem Postbetriebein runder Summe auf 1,008700 fl stellen. Nach einer von der Generaldirektionder Königl. Verkehrsanstalten zusammengestellten Uebersicht belief sich die Zahl
v, Reden, Statistik v. Europa.
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