Band 
Erster Band. A und B.
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durch Wasser.

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dring hei weiterem Auspumpen als solche verdampft, ohne ein

reineres Wasser zuriickzulasscn.

2) Die Siedhitze treibt tlieils insofern einen Tlieil des Gasesans, bis Temperaturerhöhung überhaupt die Elastici-tät des Gases vermehrt, und vielleicht auch noch aufserdemdie Absorbirbarkeit schwächt; theils wirkt sic vorzüglichdurch die Dampfbildung. Wird Wasser, welches mit einemschwierig vcrschluckbarcn Gase verbunden ist, nicht blofs bisan 100° erhitzt, sondern wirklich ins Sieden gebracht , soentwickelt sich das Gas viel reichlicher, und zwar um sovollständiger, je langer man mit dem Sieden anhält. Diesevollständigere Entwickelung ist nicht blofs eine Folge derTemperaturerhöhung an und für sich, sondern besonders der-dadurch bewirkten Bildung von Wasserdampf. Wie dessenGegenwart hierauf Einflufs habe, hierüber werden untenmehrere Ansichten mitgetheiltwerdcn Doch hängen manchewenig absorbirbarc Gasarten dem Wasser höchst in-nig an, besonders das Sauerstolfgas, welches auch durch fort-gesetztcsKochcn nicht völlig ausgetrieben werden zu kön-nenscheint. Priestley brachte lufthaltiges Wasser in eine,oben zur Kugel erweiterte und mit Quecksilber gefüllte Ba-roinctcrrölire, stürzte sie um, brachte das Wasser zum Ko-chen und schüttelte, liefs durch Umkehren dcsBarometcrsdie entwickelte Luft heraus, gofs Quecksilber nach, undwiederholte diesen Versuch gegen 3 0 mal, und so oft erihn auch wiederholte, so oft entwickelte sich auch etwasLuft, so dafs er es für möglich hielt, das Wasser völlig inLuft zu verwandeln, was ihm jedoch nicht gelang. Carra-Bom erhielt Wasser sehr lange im Kochen, füllte mit demsiedenden Wasser eine Glasllasclie mit enger OelTnung bis

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oben voll, liefs cs, mit Ocl bedeckt, erkalten, nahm danndas Oel auf einen Augenblick ab, brachte einen kleinenFisch in die Flasche, und dann sogleich wieder das Oel dar-über. Der Fisch lebte und athmete noch eine Zeitlang darin,während Fische im Wasser, welches kein Sauerstolfgas mehrenthielt, augenblicklich sterben. Schon Priestley stelltediesen Versuch mit demselben Erfolge an. Auch de Liicüberzeugte sich, dafs man, um vollkommen luftfreies Was-ser zu erhalten, das Wasser in einem verschlossenen KolbenI. B<1. E