flüssiger und fester Körper.
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und kann also hei diesen Erscheinungen Ton einer nbstofsen-den Kraft keine Rede seyn , Hiervon überzeugt man sichbald durch eben so einfache als leichte Versuche. Gemei-ner Flor z. B. wird durch Quecksilber nicht benetzt, odercs findet keine Adhäsion zwischen beiden statt. Man kanndaher das letztere in erstcrcm tragen, und zugleich wahr-nehmen, dafs kleine Halbkugeln des Mctalles durch dieZwischenräume des Flores dringen, wegen der Adhäsion ih-rer Theile unter einander aber nicht herabfallen, auch aufGlase oder Porcellan nicht zerfliefsen, wohl aber auf einerQuecksilberfläche, oder auf anderm gereinigten Metalle,wogegen das Quecksilber Anziehung äufsert. Eben so kannman Leinen mit Hexenmehl bestreuen, und dann Wasserdarin tragen. Obgleich ferner Quecksilber das Glas nichtbenetzt, folglich scheinbar ihm nicht anhängt, so werdendennoch kleine Kügelchen desselben, welche man auf ciaoreine und trockne Glasscheibe wirft, selbst dann nicht her-abgleiten oder hcrabfallen , wenn man dieselbe umkehrt, sodafs also das ganze Gewicht der Quecksilberkiigelchcn durchdie Stärke der Adhäsion zum Glase überwunden wird. We-der Zinnfolie, noch Quecksilber hängen einzeln am Glasefest. Wenn man aber Zinnfolie mit Quecksilber benetzt, ,mit einem Ilascnlaufe, oder blos mit dem Finger, reibt undauf diese Weise eine Amalgamirung bewirkt, dann Fliefs-papier darauf legt, und über dieses eine reine und trocknoSpiegelplattc, dann durch langsames Wegziehen des Papiersden Schmutz vom Quecksilber entfernt und die Glasscheibefest andrückt, so hängt das Amalgam am Glase fest und bil-det die Folie des Spiegels.
Manche aus dem Gesetze der Adhäsion folgende Er-scheinungen, als namentlich des kalten Versilberns und Ver-goldens gehören zwar eigentlicher zur Technologie, cs mö-gen aber folgende, bei der Verfertigung physikalischer Ap-parate oft anwendbare Verfahrungsarten hier kurz erwähntwerden. Um Messing, Tomback, vorzüglich Kupfer undSilber leicht und schön, obgleich minder dauerhaft zu ver-golden , bereitet man eine Auflösung von reinem Golde in
i Joh. T. Mas er bei Gren J. VII. 208.I. Bd.
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