expansibeler Flüssigkeiten,
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wohl aber ein Tropfen Oel ; wegen stärkerer Adhäsion, auchliels sich die sein- dünne Haut des Phosphors mit einem Mes-ser von der Oheriläche des Quecksilbers wegnehmen, wor-auf die unterbrochene Rotation wieder anling. Bei sehrniedriger Temperatur sollen nach Accest die Bewegungendes Kampfers auf Wasser wegen geringerer Adhäsion auf-hüren.
Kaum belohnt sichs der Mühe, noch die Meinung Ro-Mtru’s 1 2 3 4 zu erwähnen, welcher die Phänomene für elektri-sche hält. Uebrigens mufs man bei den Versuchen sich hü-ten, dafs der Kampfer durch das Anfassen und Zerdrückenkeine Fettigkeit aiuichme, weil die Erscheinung leicht durchVorhandenseyn von etwas Ocl, Schmutz oder Fett ausbleibt.
Als Ursache der Adhäsion im Allgemeinen sah Joh. Bzn-Nüur.xi den Druck der Luft an z f allein Hawksbee zeigte^dafs die Erscheinungen auch im luftleeren Raume auf gleicheW eise statt fändenh Gegenwärtig ist es herrschende Mei-nung, dafs die Erscheinungen der Adhäsion auf dem allge-meinen Gesetze der Attraction beruhen, indefs sind die An-sichten über die hierbei zu berücksichtigenden speciellenModificationen dieser allgemeinen.Kraft verschieden. Guy-ton-Morveau 4 hält die Adhäsion für den ersten Grad derchemischen Verwandtschaft, weil in seinen Versuchen dioStärke beider nahe gleich war. Hiergegen streiten Carra-dori 5 6 in Gcmäisheit seiner Versuche, indem Ocl ohne allechemische Verwandtschaft doch dem Wasser adhärire. Ton-x ard 6 dagegen nimmt Guyton’s Ansicht in Schutz, indem ersehr richtig bemerkt, dafs die Stärke der Anziehung zwi-schen Oel und Wasser allerdings, jedoch nur in einem ge-ringen Grade statt finde. Vorzüglich aber sucht Link 7 ausseinen Versuchen zu beweisen, dafs die chemische Walilan-
1 Mem. de l’Ac, 1756 . 4 19 : v. Crell N. ehern. Ann. VIII. gi.
2 Disscrt. de gravitate aellieris. 1 CS 1 .
3 Pliil. Tr. XXV. 2223.
4 Aofaugsgr. d. Theor. M. pract. Chem. von Guyton Morveau U.s.W.I. 4g.
5 Auu. de Chim. XXXV. 87 . G. XII. 112 .
6 Ebend.
7 G. XXIV. i 2 5. XXVI. i46.