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A e o 1 u s ii a r f q.
Ziehung mit der Adhäsion in genauem Zusammenhänge stelle,denn gerade die , dem Wasser am meisten verwandten Sub-stanzen , Schwefelsäure und 'Alkohol verdrängen alle Oclevon der Oberfläche desselben. Es läfst sich dieses mit denallgemeinen Gesetzen der Anziehung sehr wohl vereinigen,auch steht damit keineswegs im Widerspruche, wenn sichnach II. Davy 1 die Stärke der Anziehung der Metalle mitihrem elektrischen Gegensätze in Ucbcreinstimmuiig bringenliefse, worüber es aber bis jetzt nocli an genügenden Ver-suchen fehlt. Eine eigene Ansicht gewinnt die Lehre vonder FJächenanziehuiig durch eine Ileihe interessanter Ver-suche von Erman i 2 . Indem dieser nämlich durch das Was-ser, welches von einer Adhäsionsplatte in die Höhe gehobenwurde, den elektrischen Strom einer Volta’schcn Säule lei-tete, und sonst in Berührung belindliche Flüssigkeiten , alsQuecksilber mit Wasser, Schwefelsäure u. dgl. mit den he-terogenen Polen der Säule verband, erhielt er eine durchlleibuugs-Elektricität nicht bewirkte Modificirung der Ad-häsion, welche er in der Hauptsache unter folgende Sätzezusammenfafst: Sobald im galvanischen Procefs chemische
Verwandtschaften erregt werden, enstehen zugleich erhöhteIntensitäten der Flächenanziehung. Der vermuthete Zu-sammenhang zwischen Adhäsion und chemischer Verwandt-schaft erhält hierdurch eine bedeutende Bestätigung. Schonfrüher hatten Gerboin 3 und IIeewig 4 ähnliche Erscheinun-gen beobachtet, ohne durch weiteres Verfolgen derselbenauf einen Zusammenhang zwischen Galvanismus und Flä-chenanziehung geleitet zu werden 5 . Jf.
Aeolusharfe.
Windharfe; Aeolus's Harp, Aeolicin Ilarp • einInstrument, welches von Kircher erfunden seyu soll 6 . In-
i G. XXVIII. i 9 3 .
a G. XXXII. 26 a. XL. 5 .
5 Ann. de Chim. XLI. 196. G. XI, 3 io.
4 G. XXXII, 289.
5 Yergl. Absorption , Theorie .
6 Dieser Schriftsteller redet von eineift solchen Iustrumente in sei-ner Phomirgiü. p. i 48 . ^ crgl. G. X.