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Anziehung.
Newtoiisclie Gesetz der Anzichurg in den (unendlich klei-nen ) Moleciileu der Körper eine unendlich gröfsere Kraft-iiufserung in'der Berührung hervorbringen mufs, als in jederniefsbaren Entfernung, und dafs cs daher iiberlliissig ist, zueinem anderen Verhältnisse der Entfernung, etwa dem cubi-schcu zur Erklärung der gesammten Erscheinungen der An-ziehung seine Zidlucht zu nehmen; 2. dafs die Wirkungder moleciilären Anziehung 1 unabhängig ist von der Massedes Körpers, nicht in das Innere des angezogenen eindringt,sobald der Badius beider über die Sphäre ihrer Wirksamkeithinausgellt; 3. dafs das Gesetz der moleciilären Anziehungunabhängig von der Form der Körper ist. Eine Aenderung derFigur eines Körpers mufs das Centrum der Anziehung ver-ändern, hierdurch die Entfernung, und wird sonach dieErscheinungen abändern, obgleich das Gesetz unveränder-lich ist.
Aehnliclic Ansichten, in der Hauptsache nämlich, wo-nach alle Erscheinungen der Anziehung auf das allgemeineNewtonsehe Gesetz zurückgeführt werden können, liegenferner G. G. Schmidt 2 3 , welcher noch bestimmter hinzu-fügt, dafs manche Erscheinungen vielleicht erklärlich wer-den, wenn man den kleinsten Theilchcn der Körper gewiss©Formen, und den verschiedenen Flächen derselben eine un-gleiche Anziehung beilegt, welche sich namentlich in deinkrystallinischen Cefiige der Körper offenbart; desgleichenIlrtDriiH.iNDii 3 , Ejima.v 4 5 , Kastsf-r s , Biot 6 7 8 , Nnir-mann 1 , vorzüglich J. B. Emmet 8 u. a. Die Anhängerder oben erwähnten Kautischen Dynamik gehen selten ge-
I Nach drill Titel der Abhandlung versteht Libes unter atlraction
jnoleculahe zunächst die affuiitd chimique.
3 Handbuch d. Nat. I. §. 18. u. 5o. b.
3 Anlängsgründe der dyuarn. Naturl. Erlaug. 1807. I. yj. u. 101,
4 G. XXXII. 262.
5 Gruudrifsd. Experimentalphysik. Heidelb. 1820. I. §. 3a. §■ 71. 5.$. 89. ff.
6 Train! I. 5. u. 248.
7 Lehrbuch der Physik. Wien . 1818. 2 vol. 8. 1. §. 180. u. 445,
8 Ann. of Phil. \VI. 180 ff. N. H. I. 80. III. 4z5.