Araeometer.
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Durch das hier angegebene Verfahren kann man auch dieScalen, nicht blofs verschiedener Beanmescher Aräometer,sondern auch solcher, welche von andern Künstlern verfer-tigt sind, mit einander vergleichbar machen, indem ma 7 idie den Graden zugehörigen, durch das Abwiegen gefunde-nen spec. Gew. in eine Tabelle neben einander setzt 1 . Manwird indefs unten sehen, dafs cs nicht schwierig ist, ur-sprünglich richtige Aräomcterscalen zu verfertigen , weswe-gen es überflüssig scheinen könnte, schlechte Instrumentehierdurch brauchbar zu machen, wenn nicht diese allgemeineMethode zugleich dazu diente, die Scalen der Aräometerzu prüfen.
Gleichzeitig mit den Vorschlägen Beaume’s über die.Auffindung fester Puncte für die AräometcrsCalc wurdenauch andere bekannt gemacht, namentlich vou Poncelet,Pouget und Bohies auf Veranlassung der von den Ständenin Languedoc 17*71 und 1773 hierüber aufgegebenen Preis-fragen ; allein sie sind nie eigentlich in Ausführung gebracht.Letzteres war auch der Fall mit einer von Le Raz de Lan-thenke vorgeschlagenen Scale 1 . Man sollte nach ihm dasAräometer von 10CO Gr. Gewicht in Wasser eintauchen,und den Punct des Einsinkens mit 0 bezeichnen ; dann 40Gr. zulegen, und den Punct, bis auf welchen es dann ein-sinken würde, mit 40, den Raum dazwischen daun in 40gleiche Tlxeile theilen, überhaupt aber, wenn das ganzeInstrument weniger wöge, weniger Grane zulegen, unddie erhaltenen festen Puncte in so viele Grade theilen, alsGrane zugelegt wären. So brauchbar übrigens die hier an-gegebene, wahrscheinlich von Musschenbeoek entlehnteMethode ist, so sind doch die Ansichten des Erfinders vonder vorgcschlagcneu Scale unrichtig. Indem sich nämlichdie Dichtigkeiten zweier Flüssigkeiten, in welcher die Scalebis 0 und 4 0 einsinken würde, wie 1040 : 1000 verhaltenwürden, so ist die leichtere um T -§-~q- oder leichter, undwenn man eine Spindel von geringerem Gewichte verfertigte,so müfste die Zulage auch geringer seyn, aber in einem glci-