Band 
Erster Band. A und B.
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Araeometer.

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neu Puncten graduirt werden können, so darf man nur die-jenigen suchen, welche gegebenen Procenten zugehören,diese anf die Scale zeichnen, nnd die Procente danebenschreiben. Ist z. B. das spec. Gew. des Wassers bei einerbestimmten Temperatur = 1, einer Mischung von Wasserund 0,05 Alkohol == 0,9919, für 0,1 Alkohol = 0,9857,für 0,15 Alkohol = 0,9802 n. s. w., so bestimmt manauf der Aräometerscale die Grade 1; 0,9919; 0,9857;0,9802.. . und schreibt daneben 0; 5; 10; 15. umdurch diese Zahlen die Procente auszudrücken. Sind aufdiese Weise die Procente des Alkohols im Branntwein ge-funden, so ist es leicht, hiernach die aliquoten Theile desInhalts, z. B. die Mafse in einem Ohm, oder die Quartierein einem Anker u. s. w. zu berechnen und auf der Scale an-zugeben. Endlich ist es auch nicht schwierig, nach einereinmal berechneten Eintheilung einer ArKometerscale einejede andere von gegebener Länge zu thcilcn. Zu diesemEnde trage man die nach der oben gegebenen Anweisungrichtig gethcilte Scale AII ganz oder zum Thcil auf Papier,Fig.beschreibe über dieser Grundlinie AB ein gleiclischenkeli-67.ges Dreieck, ziehe aus dem Puncte C durch die Theilungs-puncte Linien von willkiihrlicher Länge, und eine belie-bige Menge Parallellinien mit AB. Sind alsdann die End-puncte eines Aräometers durch Einsenken in Wasser undeine andere Flüssigkeit von bekanntem spec. Gew. gefunden,so trage man diese auf die für dasselbe bestimmte Scale, legeletztere auf diejenige Parallellinic, deren Enden mit denbeiden festen Puncten zusammenfallen, und trage nach dendiese schneidenden Linien die einzelnen Grade auf.

Diese eben so umfassende, als gehaltvolle Untersuchungist nicht einmal in Deutschland überall hinlänglich bekanntund praktisch angewandt worden, viel weniger in Frank-reich , indem man in beiden Ländern vorzugsweise das Bau-jne’sche Aräometer zu gebrauchen fortfuhr. Mit Rechtsagte daher Barre d’ Orleans * 1 , die Aräomelrie scy nochin der Kindheit, wenn man die gebräuchlichen Werkzeuge(hauptsächlich von Baume und Cartier) als die einzige Frucht

i J. de Pb. LVR. 453.

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