Band 
Erster Band. A und B.
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Araeorueter.

der angewandten Bemühungen betrachte. Er erläutert dannzuerst die Grundsätze, wonach die Aräometerscalcn gethciltwerden müssen, und zeigt eine Methode, dieses auszufüh-Fig.ren. Indem aber beides minder präcis und praktisch an-68.wendbar ist, so mag cs genügen, die von ihm angegebeneScale lieben der von Baum* und Cahtieh aus der Ansichtder Zeichnung kennen zu lernen. Uebrigcns gesteht auchBarre d’Orlcans, dafs eine Eintheilung der Aräometerscalcnin solche Grade, wonach man die spec. Gewichte bis aufTauscndtheile bestimmen könnte, unter die Unmöglichkeitengehört. Die vom Mcchanicus Lanier 1 2 später bekannt ge-machten allgemeinen Hydrometer sind nach dieser Vorschriftverfertigt.

Sollten künftig richtige Aräometer allgemein eingeführtwerden, so wird man sich mit Recht wundern, dafs auchdiese auf wahre Principicn gegründete und nicht eben schwie-lige Anweisung zur Construction derselben, die offenbarfalschen Instrumente zu verdrängen nicht vermochte, viel-mehr kaum beachtet wurde. Delezennf.s z fordert dahernoch neuerdings abermals die Gelehrten auf, sich zur Con-struction richtiger Aräometer zu vereinigen, und die öffent-lichen Behörden, diese bei der Erhebung der Steuern und imHandel in Anwendung zu bringen. Obgleich die Untersu-chung von Schmidt alles enthält, was man in dieser Hinsichtfür Theorie und Praxis zu wissen nöthig hat, so findet sichdoch Einiges in Delczennes gründlicher Abhandlung, wastheils die Uebersicht des Ganzen erleichtert, thcils die Ge-nauigkeit, Fehlergrenze und den Umfang dev Aräometerdieser Art anschaulich macht, weswegen bei einem so wich-tigen nnd allgemein gebräuchlichen Instrumente die Haupt-sache liier erörtert werden möge, indem ohnehin manchevielleicht lieber nach dieser letzteren Methode rechnen nndcoustruiren wollen.

Ein fiir alle Flüssigkeiten anwendbares Aräometer miifsteeigentlich die schwersten und leichtesten messen, und daherdie Differenzen des spec. Gew. von 0,7 bis 2 umfassen.

1 J. de Ph. LXXV. 189.

2 J. de Pb. XC1V. ao4.