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A l m o s p h ü r o d e r E r d e.
keine Spur daran wahrnehmen 1 2 . Uebrigens ist die Quanti-tät des reinen und unreinen Wasserstoffgases, welches stetsvon der Erde aufsteigt, keineswegs unbedeutend. Parrot*berechnet, dafs, wenn von 1 Quad. Z. Oberfläche in 2 4Stunden nur 0,000J Cub. Z. entstände, dieses in einemJahre doch fast l 4 Bill. Cub. F. betragen würde. Entbun-den wird dasselbe aber vorzüglich aus Sümpfen und Morä-sten, aus zersetzten thierisclien Substanzen, durch animali-sche Ausdünstung, durch trockne Destillation des Holzesbei der Verkohlung und in geringer Quantität im Dufte derBlumen. Lavoisibr meinte daher schon , dafs diese Gasartin die oberen Rcgionnen aufsteige, von dort hauptsächlichin den ätjuatorischen Gegenden auf der Oberfläche der At-mosphäre nach den Polen hinströme, und durch sein Ver-brennen manche feurige Meteore, namentlich die Nordlich-ter erzeuge, eine Idee, welcher verschiedene andere Natur-forscher beigetreten sind 3 . Indefs streitet hiergegen, wieunter andern Dalton 4 richtig bemerkt, die Eigenschaft die-ser Gasart, sich mit der Atmosphäre gleichmäfsig und ohneEinilufs seines spec. Gew. zu mischen. Indem nun die Hy-pothesen , wonach dasselbe in den höchsten Regionen ver-brennen und dadurch die feurigen Meteore bilden, oder imGewitter mit Sauerstoffgas verbunden zur Erzeugung derheftigen Regen cxplodiren soll, gegenwärtig als durchausunhaltbar auzuschen sind, so bleibt nichts weiter übrig, alseine durch den Einflufs des Lichtes und vielleicht auch an-derer Potenzen statt findende langsame Verbindung desselbenmit dem Sauerstoffgas der Atmosphäre zu Wasser anzu-nehmen 5 .
Die Kohlensäure ist kein wesentlicher Bestandtheilder atmosphärischen Luft, indem die Menge derselben wech-selt. Durch die vielen Processe des Verbrennens von Koh-len, des Athmens und des Vermoderns kohlenstoffhaltiger