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Atmosphäre der Erde.
jenigen folgen würde, welche bei einer gleichmäfsigcn Mi-schung der atmosphärischen Luft ebendaselbst statt findenwürden, dufs aber dieser Unterschied für 6 6 00 m , als dergröfsten durch Gay-Lüssac erreichten Höhe noch nicht mehrals 0,013 Z. betrage, und daher keine Iloflnung vorhandenscy, aus Barometerbeobachtungen in geringeren Höhen dieseFrage durch die Erfahrung zu entscheiden. Dagegen miifstenach seiner Berechnung in der angegebenen Höhe die Luftum zwei im Hundert an Sauerstoflgas ärmer seyn, als an derOberfläche der Erde , und da die von Gay - Lüssac angc-stellten eudiomctrischcn Prüfungen ein ganz gleiches Mi-scbungsverhältnifs geben und bis auf 0,001 für genau geltenkönnen, so liege hin in ein genügender Grund, die Dalton-sche Theorie mit der Erfahrung nicht übereinstimmend zulinden.
Verschiedene Einwendungen gegen Dallon’s Theorie hatder Begründer derselben allerdings wohl so weit beseitigt,dafs er sich nicht für gezwungen hielt, sie aufzugeben. DasGewicht desjenigen Gegenbeweises, welchen man aus eudio-mctrischen Versuchen hernahm 1 , stellt er allerdings nichtin Abrede, bekennt zugleich auch aufrichtig, dafs er in derLuft aus einer Höhe von 3300 engl-Fufs keinen Unterschiedwahrgenommen habe 2 . Ob iudefs die Eudiometer so zuver-lässig sichere Resultate geben, dafs bei so geringen Unter-schieden, als mittleren Höhen zukommen, und bei der ge-längen Anzahl von Versuchen mit Luft aus sehr grofsen Hö-hen hieraus ein unumstöfslichcr Beweis hergenommen wer-den könne, bleibt immer fraglich. Für das gewichtigste Ar-gument gegen seine Theorie hält Dalton 3 selbst dasjenige-,welches Bertiioi.let und Thomson ihm cntgegengestellt ha-ben. Wäre sie nämlich in ganzer Strenge richtig, übten diein einem Raume vorhandenen Gasarten gegen eine anderebeigemischte wirklich gar keine Repulsion aus, und wärensie für diese gleichsam nicht vorhanden, warum breiten sichDämpfe und Gasarton so langsam in lufterfülltcn Räumen
1 Berthollet Ann. de Chim. XXXlä . 85.a G. XXV LI. 586.
5 System I. ig5.