Elevation« - Wurf.
741
horizontalen Eibene (also für den Fall von Sin. «=o), sowird die Kugel beim Entweichen aus der Mündung dieseEbene berühren, und da sie nach den Fallgesctzen auch so-gleich herabsinkt, in dieselbe einschneiden, wonach ihre ho-rizontale Bewegung sofort = 0 werden mufs. Die gröfsteWeite aber wird statt finden, wenn Sin. 2 cc ein Maximumwird, d. i. für « = 4 5°, und da gleichen Wcrthcn unterund über dieser Gröfse gleiche Werthe von Sin. 2 cc zu gehö-ren, so wird die Weite des Wurfes für gleiche Vermehrun-gen der Elevation über und unter 4 5° utn gleiche Gröfsen ab-nehmen.
Die Formeln sind sämmtlich für den Fall bestimmt, dafsdas zu treffende Object sich mit dem Geschütze in einer ho-rizontalen Ebene befindet. Es folgt aber von selbst, dafs,wenn das Object sich um den Winkel y über oder unter dem-selben befände, der dem weitesten Wurfe zugehörige Ele-vationswinkel im ersteren Falle = 4 5° -}> -j- y, im letzteren= 4 5° - 7 «cyn müfste 1 .
Zur Vergleichung mit den später zu findenden Wertlienmöge hier auch ein Beispiel in Zahlen Platz finden. Ist dioAnfangsgeschwindigkeit k = 2 0 00 F. der Elevationswinkel
4000000 Sin.’«
« = 45°, so ist die erreichte Höhe DE =s -
4 g
und für g = 16 Lond. F. genommen = 31250 F., dio4 000000
Weite AB aber = -- t= 125 00 0 F.
2S
Obgleich die Formeln keine praktische Anwendung lei-den , so beantwortet man aus denselben doch noch folgendezwei Fragen, nämlich zuerst, in welchem Winkel ein Ge-schütz geneigt seyn mufs, um bei gegebener Anfangsge-schwindigkeit eiu Object in gegebener Entfernung zu errei-chen; und zweitens wie grofs die Anfangsgeschwindigkeitbei einem zu treffenden Objecte von gegebener Weite undbei gegebenem Elcvatiouswiukel des Geschützes seyn mufs.
i Vergl. Simpson iu Phil. Tr. XLV. 1Ö7* Gcisxee über d. Bahn derBomben in der Parabel, in Mem. de 1‘Ac. 170 - 7 . p. i4o. Eine clegauteDeinonsnation giebt Poisson in Traue de Me'c. 1. 536.