Eie7«Uon* - Wurf.
743
Geometer nach ihm gleichfalls sfUi'ückgekommen sind. AuchLambert 1 versuchtp eine Auflösung dieses Problems, undsuchte eine praktische Anwendung davon auf die Geschütz-kunst zu machen. Unter die vorzüglichsten Bemühungenum dasselbe gehören unstreitig die von de Borda *, welcherzugleich das Gesetz des Widerstandes der Luft durch eigeneVersuche auszumitteln suchte. Durch weitläuftige Rech-nungen findet er für eino 2 4 Pfünder - Kugel vom Durch-messer 5,44 4 par. Z. und einen Elavationswinkel der Ka-none von 45° folgende Gröfsen,
Anfangs -Gcsch w.par. F.
Weite imVacuo,Toisen.
Weite inder Luft.Toisen.
Erreichte
Höhe.
Toisen.
100
55
53
13
200
221
192
53
400
883
573
170
600
1987
916
306
800
3532
1207
442
1000
5519
1445
570
1200
7947-
1642
685
1500
12417
1899
839
1800 ’
17881
2108
Ö75
2100
24338
2284
1095
2400
31788
2436
1203
2700
40232
2562
1292
3000
49669
2690
1407
3500
67605
2863
1525
Bei einem Versuche mit einem 24 Pfünder und einer La-dung von 16 Pfd. Pulver und einem Elevationswinkel von 45°erreichte die Kugel eine Weite von 2250% welches einerAnfangsgeschwindigkeit von 2 038 F. nach der Tabelle zuge-hört. Für die Elevationswinkel, welche dem weitestenWurfe zugehören, giebt die Rechnung folgende Werthe ;
1 Miim. de Bcrl. 1765 u, 1773. J. H. Lambert's Anmerkungen überdi« Gewalt de» Schiefspulvers und die Gewalt der Luft', auf Veranlassungder von den Hm. Robins nnd d’Arcy darüber angestcllten Versuche.Dresd . 1766. 8.
2 M/ni. d« TAc. 1769. p. 2ij.