Band 
Erster Band. A und B.
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Barometer.

ürRE 1 und CEiri.fin 3 . Am gründlichsten ist aher diese Un-tersuchung angestellt, und das ganze Barometer geprüftdurch G. G. Schmidt 3 . Es scy daher nach,diesem das Ver-hältuifs der, Querschnitte der Cylinder s und s 1 zur Röhre f= m 2 : 1; das Yerhältnifs des spec. Gew. von Quecksilberzur'.Flüssigkeit in der Röhre f sey = p : q; die Länge derQuecksilbersäule vom Niveau des Cylindcrs s bis zu dem desCylinders s 1 sey = b; die Veränderung des Barometerstan-des = Aß-, die Veränderung des Standes der Flüssigkeit in

q

der' engeren Röhre = dy, so ist Aß = db + dy — und

P

2 dy 2

m 2 £ db == dy oder db =-rj folglich Aß— — d y

m* m s

+ — dy, alsoP

Aß

Ist hierin m 4 , p und q bekannt, so läfst sich leicht aus derScale des. einfachen Barometers die des doppelten nach Iverzeichnen, und fände man diese Bestimmungen zu schwie-rig , so liefse sich die Scale auch empirisch aus einigen sehrgenauen Beobachtungen finden, indem aus der Gleichungfolgt, dafs bei unveränderten Gröfsen m 2 , p und q sich dywie d^ verhält, folglich die Scale des doppelten Barometersgleiche Theile bekommt. Ferner werden die "Wcrthu von

dy für einerlei Aß desto gröfser, je kleiner— + -i-ist, und

m * p

2 p

wäre — = o oder m 2 = cc, so wäre dy = Aß —.m* q

1 Mi?m. de l’Ac. 1708. p. i 58 .

2 de Luc Unters, üb. d. Atm. d. Ueb. I. 24 — 26.

3 G. XIV. 199.