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Barometer.
und wird daher durch Erschütterungen leicht zersplittertwerden.
Man hat auch die Gefäfsbarometer vermittelst der Gue-rikesclien Hähne zu verscliliefscn vorgeschlagen. Von die-Fig. ser Art ist Guerin’s 1 tragbares Barometer, dessen Mechanis-152 -nius aus der Zeichnung genügend erkannt wird. Es treffendasselbe die oben bei den auf gleiche Weise verschlossenenIleberbarometern gerügten Nachtheile. Der McchanieusLoos in Darmstadt begegnet auch diesen durch einen zwarzusammengesetzten , aber übrigens sehr zwcckmäfsigcn undFig. sinnreichen Mechanismus. Bei den Gcfäfsbarometern des-153. selben geht die Röhre ec mittendurch das Gefäfs, ist unterdemselben sehr nahe zusammengebogen, und in die eiserneFassung gg gekittet, deren Canal, und somit das Quecksilberin der Röhre durch den Hahn li abgeschnitten wird. Auchdieser Hahn gewährt aus der verschlossenen Barometerröhreeine Communication durch eine enge Röhre f in den hinterder Biegung angebrachten Behälter, aus einer messingnen,mit Federharz überzogenen Kapsel bestehend, wie bei sei-nem Heberbarometer. Aus der Fassung geht die Röhre auf-wärts wieder in‘das Gefäfs, wird hier dünner, läuft unterdem Kitt des Gefäfses hin, und mündet an der gegenüber-liegenden Seite des Gefäfses im Quecksilber desselben. Diekleine messingne Schraube m dient dazu, das Quecksilber,wenn es etwa beschmutzt ist, aus dem Gefäfse zu nehmenund zu reinigen, oder auch nach Befinden etwas zuzugiefsen,oder aus dem Gefäfse wegzunehmen, der äufscren Luft aberwird der erforderliche Zutritt neben dem Korke n gegeben,vermittelst welchem die Barometer röhre in die obere Fassungdes Gefäfses blofs eingeklemmt ist. Auf die Schraube ppwird eine messingene Kapsel geschroben, um den unterenTheildes Rohresund den Hahn gegen Verletzung zu schützen.Fig. Horner 1 beschreibt ein genaues, bequemes und mit Si-15 4. cherheit zu gebrauchendes Barometer, dessen Ilaupt-u. theile in der Zeichnung in etwa 0,6 ihrer natürlichen Gröfse15 5.dargestcllt sind. Die Röhre des Barometers steckt der Si-
1 j. a. ph. nn. 444.
2 Au 6 liaiuUcUi'iftliclier MittUeilung. Vergl. Lichtenb.Mag.il. 1.129.