Tragbares Gefäfsbarometcr. 785
cherhcit wegen in einem hohlen messingenen , mit dickemLeder ausgefiilltcn Cylinder, dessen oberes Ende AB von 14bis 2 9 Z. Höhe vorn und hinten durchschnitten ist, um durchdiese 1,5 Lin. weite Oeffnung den Stand des Quecksilbers-zubeobachten. Dieses geschieht, indem man die Iliilsc cd cf,welche den Vernier trägt, dergestalt schiebt, dafs ihr unte-rer Rand ef eine Tangente der Wölbung des Quecksilbersbildet. Zu dem Ende erhält sie eine mikrometrische Bewe-gung durch die Ringschraube gh, welche durch Reibung ander Messingröhre fcstsitzt. Der Nullpunct des Vernier istdes besseren Ablescns wegen um ein bis zwei Linien überden unteren Rand der Hülse hinauf gesetzt, welche Diffe-renz bei der Anordnung der Barometerscale berücksichtigtwerden mufs.
Das Deckelstück bei A ist mit drei kleinen Schraubenfcstgeschraübt, um den drehbaren Ring L, an welchen vonInnen eine Platte mit einer Schraubenmutter festgemacht ist,aufzunehmen. Kleine Schrauben am Vernier sowohl alsauch in der Hülse gh halten von Innen einen Messingstreifenfest, welcher das Drehen des Verniers und des oberen Thei-les der Hülse verhindert. Die Vernierhülse ist bei df offen,damit man die Theilung auf der Messingröhre ablesen kann.Das Gcfäfs besteht aus einer stählernen Scheibe aa mit ei-nem Halse, in welchem die Barometerröhre b b cingekittetist. Auf diese Scheibe ist der gläserne Cylinder ggg'g' auf-geschliffen, so dafs er ohne Verkittung höchstens mit einetdünnen Unterlage von geöltem Postpapier (oder, zur Ver-meidung einer Beschmutzung des Quecksilbers durch Fett,eines feinen ledernen Ringes) luftdicht angeprefst werdenkann. Letzteres wird durch den dünnen messingenen Cy-linder hhlpli' bewerkstelligt, welcher sich bei c und diudas Bodenstück mn, cd, cf cinschraubt, und unten ver-mittelst des angelötheten Ringes hld den Glascylinder gegendie Fläche aa hindrückt. Der Messingcylinder hat auf zweientgegengesetzten Seiten eine länglichte Oeffnung, welchein der Zeichnung durch punctirto Linien angedcutet ist.Unten schraubt sich in denselben der Deckel pp ein, durchdessen Mitte die Schraube qq von vierfachem Cange undstarker Steigung geht. Sie tritt in das eiserne Bodenstück 11I. B<1. D d d