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Barometer.
des Stöpsels ein, drclit sich in demselben frei nni, nnd wirddurch Vernietung oder durch ein festgeschraubtes Mütter-chen r festgehalten. Ueber den eisernen Cylindcr i i mitbreitem ansteigenden Rande ist ein starkes Leder oder Per-gament oo gespannt, und unter dein Rande festgebunden,kk ist ein hohler mit einer Feile genau abgerundeter Kork,welcher sich sehr gedrängt in dem Glasr.ylinder bewegen läfst.Man fclilägt dann ein Stück Taffen t über die Haut oo, ziehtdie Falten über den Kork kk, und schiebt sie mit einerMesserspitze zwischen den Kork und den Cylinder i i; dannwird der Boden 11 nebst der daran befindlichen Schraube qqin den eisernen Cylinder ii eingeschraubt, welcher den un-teren Theil des Korkes und den Taflent bedeckt Durchden Ueberzug von Taffent wird die Reibung des Korkes amGlase bedeutend verringert. Die stählerne Platte aa istnahe am Rande von unten her konisch durchbohrt, derOeflivuug corrcspondirt eine andere im Deckel c d , ein stäh-lernes, in der Mitte vierkantiges, Kölbchen V geht durchdieselbe, wird oben durch das Schräubchen u angezogen, unddient als Ventil, um die Luft zuzulassen. Bei mn wird diemessingene Barometerhülse mit dem Gefäfse durch eineSchraube verbunden. Nicht weit von dieser Stelle ist sie soweit aufgeschnitten, als nöthig ist, um das feste Thermo-meter dergestalt aufzunehmen, dafs es die Barometerröhrebeinahe berührt. f Eine halbcylindrische Schale von Messingschützt dasselbe gegen Beschädigung und hindert zugleich dieMittheilung der äufsern Temperatur. Das ganze Barometerwird in einen hohlen Stock geschoben ; in welchen das Gefafsbei cd genau eingepafst ist, der Stock wird in ein ledernesFutteral gesteckt, welches auch das Thermometer für diefreie Luftwärme aufnimmt, und vermittelst eines Riemensüber die Schulter gehangen werden kann.
Will man mit diesem Barometer beobachten, so nimmtman dasselbe aus dem Stocke, lüftet ein wenig den Stöpselvermittelst der Schraube qq, hängt dasselbe in schrägerRichtung auf, bringt es allmälig in die vertieale Richtung,schraubt den Stöpsel so weit zurück, bis das Quecksilber imGefäfse unterhalb des Ringes ef zum Vorschein kommt,öffnet das Ventil v, und beginnt die Beobachtung damit,