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Barometer.
Die französische Marine bediente sieb ehemals des vonBuondeav 1 vorgeschlagencn, ganz aus Eisen bestehendenBarometers, welches auch zum Transporte eingerichtet, nachFig. de Liic’s Art verschlossen werden kann. Wo der längere159,Schenkel bb in das Verbindungsstück eingescliroben wird,da ist dieOeffnung b beträchtlich verengert, um die Schwan-kungen zu vermindern und das Eindringen der Luft bei derZusammensetzung zu vermeiden. Der Ilahn g ist sehr engedurchbohrt, und. kann aufserdem nach Gefall.cn weniger ge-öffnet werden, um die Schwankungen möglichst zu vermin-dern. Gegen den Einflufs der Ausdehnung des Quecksilbersdurch Wärme ist der Fortsatz des Verbindungsstückes cdmit einer Blase Überbunden, gegen welche vermittelst der^eder ef ein Polster gedrückt wird. Weil man bei der Un-durchsichtigkeit beider Schenkel dieses Barometers den Standdes Quecksilbers nicht unmittelbar beobachten kann , so wirdauf das Quecksilber im kürzeren Schenkel ein Schwimmer vonElfenbein gelegt, welcher einen eisernen Draht tragt. Letz-terer geht durch eine enge OelTnungi, und bezeichnet mitdem Knöpfehen k den veränderten Staud des Barometers.
Da es beim Meerbarometer zunächst nur darauf ankommt,der Einflufs der Schwankungen des Schiffes unschädlich zumachen, so that Passemünt a den Vorschlag, die BaTometer-rölire in ihrer Mitte zweimal spiralförmig zu winden, sodafs der äufsere Rand der Windungen etwa 2 Z. Durchmes-ser hätte. Indem hiernach das Quecksilber bei jeder Oscil-Jation des Barometers den bedeutend verlängerten und ge-krümmten Weg durchlaufen niüfste, so würden die schnellfolgenden Schwankungen sich wechselseitig aufheben , liier- ■nach also das Barometer leichter zu beobachten, und zugleichgegen das Zerschelltwerden gesichert seyu. Ungleich vor-züglicher aber ist Nairne’s oben angegebene, von Gay-LÜssac auch auf das Heberbarometcr angewandte Einrich-tung, welche mit einer zweckmäfsigen Art des Aufhängensverbunden seit dem Gebrauche desselben durch Cook ganz
1 I.iclitcnb. Mag. I. 3. 8o.3 de Luc Rcctiercli. 1. 34.