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Seebär omoter.v
allgemein cingefiihrt'ist. Die Zeichnung stellt dasselbe so Fidar, wie .ein. dicht vor ihm stehender Beobachter es erblicken 16■yYMVfle V Das Ganze ist ein Gefäfsbarometer, mit einem höl-zernen Gefäfse, unten mit einem ledernen Beutel und einerSchraube nach Ramsiien 1 versehen, um das Niveau damitzuberichtigen, die Röhre in einen hölzernen Oylinder cinge-6chlosscn, ■welcher gegen Beschädigungen schützt. Die Lufterhält den Zugang nur durch die Poren des hölzernen Ge-'fäfsc'S, wodurch zugleich der Verschüttung des Quecksilbersvorgebeugt ist. Von der Clasröhro haben nur die oberen ß'Zolle die Weite eines gewöhnlichen Barometers, der iibrigafheil aber ist nur etwa 0,5 Lin. im Lichten weit, so dafsdas Quecksilber bei den Schwankungen des Schiffes mit grofscrSchnelligkeit und mit Ueberwindung einer bedeutenden Ad-häsion den engen Canal durchlaufen jnufs, um in der weitenRöhre zu steigen oder zu fallen, wodurch seine Oscillationcnmerklich geschwächt werden. Von der Röhre selbst sindmir wenige Zolle sichtbar, da mit Ausnahme höchst seltenerFälle der Barometerstand auf der See sich wenig ändert, und6cltcn unter 26 Z. hcrabkommt. Die Scale ist in kleineThcile getheilt, und würde bei diesem Barometer sehr zweck-mäfsig auf die Röhre selbst geätzt werden, weil sich keinVernier dabei anbringen läfst. Das Barometer wird in ge-höriger Entfernung von der Wand etwas über seinem Schwer-pjmete zwischen zwei Ringen nach Art der CardamsehenLampe frei schwebend aufgehangen, und zugleich ist seinoberes Ende mit einem soliden messingnen Knopfe versehen,wodurch dasselbe die Eigenschaft eines langen Pendels er-hält, und der bedeutenden Schleuderungen des Schiffes un-geachtet keine isochronischc Schwingungen mit diesem anncli-men kann, so dafs durch die Irrationalität dieser Bewegungen,von Zeit zu Zeit eine gegenseitige Aufhebung derselben, oderein Stillstand erfolgt, der cs möglich macht, die Barometer-höhe zu schätzen. Sonst kann man .auch aus den Extremender Oscillationen, die selten über einen lialbcu Zoll betragen,das Mittel nehmen.
1 Horner’ 3 handschr. Mitlhcilung.
2 Phil. Tr. 1777. p.
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