Band 
Erster Band. A und B.
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liarometer.

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gen müsse und umgekehrt, fällt von selbst in die Augen.

Nach einer Berechnung des Erlinders soH dieses Barometer1200 mal empfindlicher scyn, als das gemeine, und den ge-ringsten Wind anzeigen, auch läfst sieh an einer grofsenEmpfindlichkeit nicht zweifeln, könnte man cs nur gegen<icu Einflnfs der veränderten Temperatur schützen. Da ('sübrigens dieses Werkzeug auf Schilfen vorzüglich anwendbarseyn sollte, ist kaum glaublich, indem das Wasser iin Gc-fäfse durchaus in bedeutende Schwankungen versetzt, undjede Beobachtung dadurch unsicher werden inufs, auch fin-det sieh nicht, dafs cs als Seebarometer wirklich gebrauchtsey. Unter diese Classe von Apparaten gehört endlich auchdas neuerdings angegebene Sytnpiezometer 1 * .

Indem hiermit die vorzüglichsten Barometer unter denverschiedenen Arten derselben näher beschrieben sind, so wirdcs genügen, andere minder bedeutende Vorschläge der Voll-ständigkeit wegen, und um zu zeigen, dafs sie nicht über-haupt unbeachtet geblieben sind, kurz namhaft zu machen.Hierhin gehört vorzüglich Amodton’s 5 verkürztes Barometer. Fig.Dieses besteht aus der mit Quecksilber gefüllten Röhre ab 163.und cd, zwischen welcher bc mit Luft, oder nach einemspäteren Vorschläge mit einer tropfbaren Flüssigkeit gefülltist, um den Druck der ersten Quecksilbersäule auf die zweito •

fortzupflanzen. Oben bei g ist eine offene Spitze, um dieFlüssigkeit einzugiefsen , worauf sip zugeblasen wird. Durchzwei Quecksilbersäulen und eine zwischenliegendc Säule Flüs-sigkeit wird die Länge des Barometers auf i- herabgesetzt,durch 4 Quecksilbersäulen und 3 Säulen Flüssigkeit auf -i-u. s. w.; die Veränderungen des Barometerstandes vcrthcilensich aber unter die Flächen a, b, c, d, so dafs dieses, uin dieHälfte verkürzte, Barometer nur -y der wirklichen Verändc--rung angiebt. Deswegen fügte AjrouTONS noch die Röhrefc hinzu, um nach dem Princip des Doppelbarometcrs dioBarometerveränderungen vergröfsert darzustellen. Fasse-me.vt dagegen schlug vor, die Zwischenröhre bc zu biegenund spiralförmig zu winden, dann dieselbe mit verschieden

l S. Sympiezometer.

z Mein, de l’Acad. 1688. T. II. p. 3g.