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Barometer,
gefärbten Flüssigkeiten zu füllen, und den veränderten Standihrer Begrenzung zu beobachten. Das Ganze ist indefs ei-gentlicher eine sinnreiche Idee zu nennen, als ein brauchba-res Werkzeug.
Changeux 1 schlägt zwei Barometer vor, das eine zumMessen unzugänglicher Tiefen, das andere zum SelbstmesscnFig. der Höhen bestimmt. Beide sind lTcberbarometer, erstercs164. mit einer oben, letzteres mit einer untenangebrachten, seit-wärts gehenden Röhre (barometre ä appcndice). Sinkt dasQuecksilber, so fällt so viel in die Röhre b, dafs das ur-sprüngliche Niveau bei a wieder hergestellt wird. Eben soist es beim Steigen desselben. Wird das Barometer wiederan den ersten Beobachtungsort gebracht, so zeigt die Mengedes ausgelaufenen Quecksilbers die Differenz der Längen derQuecksilbersäulen, und hiernach die Höhen. Das Ungenü-gende dieser Vorrichtung ist längstens dargetlian*. WilsonsBarometer mit einem im Quecksilber schwimmenden eisernenStäbchen 1 * 3 , Conte’s aus einer elastischen Schale bestehend,oder ein anderes, welches den Luftdruck nach dem Einströ-men des Quecksilbers in ein luftleeres Gcfäfs inifst 4 , ver-dienen keine Berücksichtigung. Sinnreicher ist der Vor-schlag desselben, eine genau ealibrirte eiserne Röhre mitQuecksilber zu füllen, und die Veränderung des Barometer-standes aus dem Gewichte des in gröfseren Höhen ausgelau-fenen Quecksilbers zu bestimmen 5 6 . Hümboldt’s Reise-barometer mit einem eisernen Gefäfse und an einer ei-sernen Stange ist zu unbequem und zu sehr zusammenge-setzt 4 , Voigt’s verbessertes Brandersches mit dem Prinze-schen Gefäfse gleichfalls manchen Mängeln unterliegend 7 ,und ein anderes von demselben, mit einem ledernen Sackeund einer Schraube, diesen zusainmt dem Quecksilber in die
1 J. d. Ph. XXII. 387 .
a Lichtenb. Mag. II, 3. i34. V. 2 . 166 .
3 Voigt Mag. V. a48.
4 G. II. 3i3.
5 Ebcnd. 317 . Vergl. Landbiani’s ähnlichen Vorschlag bei Brng-natelli Giorn. X. 187 .
6 J. de Ph. IV. 468.
7 Beiträge. Hft, II. p. 56.