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Barometer.
werden die Röhren nachgefüllt, und abermals gekocht, wo-durch sie völlig luftleer werden. Indefs scheint diese Me-thode wegen des heftigen Siedens des Quecksilbers kaum an-wendbar, und auf allen Fall der leinene Sack nicht hinläng-lich gegen das Auslaufen und Verdampfen des Quecksilbersschützend, abgerechnet, dafs derselbe in der grofsen Ilitzodes Sandes verkohlen mufs. Gcrathener dürfte cs zur Er-reichung dieses allerdings wichtigen Zweckes seyn, an dasoffene Ende der Barometerröhre eine hinlänglich weite Kugelmit einer feinen, etwas gebogenen Spitze anzublascn, inwelcher das wallende und durch die Ilitze stark ausgedehnteQuecksilber sich sammeln, und aus derselben wieder in dieRöhre zuriicklliel’sen könnte, diese Kugel aber so weit vomFeuer entfernt zu halten, dafs das Quecksilber in derselbenwährend des heftigen Siedens in der Röhre nur wenig siedet,um nicht zu grofsen Verlust durch die entweichenden Dam-pfe zu erleiden. Arbeiter, welche dieses Auskochen oft undanhaltend verrichten, müssen zum Schutze gegen den schäd-lichen Einflnfs der Quecksilbcrdämpfe die Respirationswerk-zenge mit einem nassen Badeschwämme verhüllen.
Ileberbarometer müssen schon vor dem Auskochen indie gehörige Form gebogen seyn, aufser das nach Gay-LÜs-sac construirte, hei welchem des zwischengesetzten engenRöhrchens wegen der kürzere Schenkel erst nach dem Aus-kochen umgebogen wird, weil hierdurch das Auskochen sehrviel leichter geschieht und beim Zusammenziehen des Queck-silbers nach dem Erkalten auch dafür gesorgt werden kann,dafs ausgekochtes Quecksilber in die engere Röhre kommt.Bei den Röhren der Gcfäfsbaromcter ist es aber vortheilhaft,sie etwas länger zu lassen, eine etwa 32 bis 33 Z. langeQuecksilbersäule in ihnen ganz auszukochen, und das Rohrdann in gehöriger Länge von 32 bis 32, 5 Z., und etwasunter dem Niveau des Quecksilbers abzuschneiden, in-dem man sie rundum mit einer scharfen englischen Feileritzt, und vorsichtig abbricht. Die gemeinen, zu Wetter-beobachtungen bestimmten Barometer und das Huygensschewerden dann auf ein flaches Barometerbrett gelegt, bei je-nen die Flaschen, bei diesem die Cylinder in dasselbe ein-gelassen, und bei beiden Arten ist cs am einfachsten, die