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Barometer.
gern nufscr dem Barometer selbst noch ein Stativ zn trage».Am einfachsten und sichersten ist es, einen gebogenen IlakenFig. mit einer scharfen Holzschraube c mit sich zu führen, die-170 -seniu einen Baum oder Ast cinzuscliraubcn, an das Ende abdas Barometer vermittelst eines Ringes zu hängen, und zugröfsercr Sicherheit den kleinen Stift « vorzustecken, umgegen das Abglciten gesichert zu scyn. Einen geeignetenBaum oder Strauch, um diesen Ilaken cinzuschraubcn, fin-det man leicht überall, und auf nackten Felsen dient hierzubequem ein Alpeustock, welchen man zwischen Steinen fest-stcllt oder durch einen Gefährten halten läfst. Ist dioQuecksilbersäule nach einigen Schwankungen zum Stillständegekommen, so wird nach der oberen Wölbung oder nachder Tangente an dieselbe abgelesen, wobei die Parallaxesorgfältig zu vermeiden rst. Am sichersten geschieht diesesvermittelst der durch IIohkeii der Baroinctcrscale gegebenenEinrichtung, auch pflegt man allezeit einigcmale mit deinFinger das Instrument zu erschüttern, damit die Quecksilber-säule durch stets abnehmende Schwankungen ihre wahreHänge erhalte. Vorzüglich ist dahin zu sehen, dafs das Ba-rometer vcrtical hänge, welches entweder aus seiner Con-struction von selbst folgt, oder absichtlich bewirkt und durchein Blciloth nöthigenfalls controlirt werden mufs. Um dieTemperatur des Quecksilbers im Barometer genau zu kennen,mufs das zu demselben gehörige Thermometer der Röhremöglichst nahe, auf allen Fall in die Fassung derselben ein-geschlosscn seyn.
Wie oft und zu welchen Zeiten der Barometerstand auf-gezeichnet werden soll, hängt von der jedesmaligen Absichtab, in welcher die Beobachtungen angcstellt werden. Mauzeichnet dieselben daun nebst Angabe der Zeit, des Ortesund der Temperatur des Barometers, meistens auch der Luft,in eine Tabelle ein, und da sich diese letzteren beiden stetsändern, in der Regel aber unmittelbar bei der Beobachtungkeine Ileduction wegen der Temperatur angestellt werde«Fig.kann, so ist die von Mcsschenjiiiof.k 1 vorgeschlagene Ver-171.zcichnungsart, welche aus der Figur leicht erkannt wer-
3 Dissert. pliys. Lugd. 1729. 4 . p. 673.