Beobachtung desselben.
Olt
den kann, nur in dem Falle anwendbar, wenn man zu glei-chen Ta'gsstundcn längere Zeit hindurch nngestcllte, wegender Temperatur schon corrigirtc Beobachtungen zur leichte-ren Ueborsicht graphisch darstcllcn will. Ans gleichen Grün-den bildet der eben so kostbare als zusammengesetzte Baro~metrograph von C/iangeox' gegenwärtig keine Anwendungmehr. Dieser bestellt aus einem Ileberbarometer nach Hoo -ke’sEinrichtung, in dessen kürzerem Schenkel ein elfenbei-nener Cylinder auf dem Quecksilber schwimmt, und daherheim Steigen urul Fallen des Barometers abwechselnd ge-hoben wird oder hcrabsinkt. In dem elfenbeinernen Cylin-der ist ein Draht befestigt, welcher ans dem Ende des Schen-kels hervorragt, und oben einen quer in ihm befestigten Blei-stift trägt. Vor diesem wird durch eine Uhr ein Cylinder,mit der von Mussciienrroek vorgcschlagenenTabelle umgebenalle Tage einmal um seine Ax c herumgedrehet, und so mufsder Bleistift den jedesmaligen Barometerstand von selbst indiese cinzeichnen. Weil aber die Spitze desselben sich ab-nutzt, leicht abbricht, und einen zu starken Druck zumSchreiben erfordert, so änderte Ciunkiox diese Vorrichtungdahin ab, dafs er statt desselben einen etwas zugespitztenDrahtstift wählte, welcher alle Stunden durch einen kleinenHammer gegen die Tabelle geschlagen wurde. Nach 2 4Stunden sank der Cylinder um 1 bis 2 Z. herab, und sowurde über dem eingezeichneten Striche ein zweiter ver-zeichnet, und so fort, bis man einen neuen Ueberzug überden Cylinder schob.
Unter allen Selbstrcgistrirungcn, wenn man von densel-ben anders die erforderliche Genauigkeit erwarten könnte,bleibt diese immer noch die beste. Arthur Mac^hire 4 be-festigte an den Arm des Zeigers, woran das oben beschrie-bene Steelyard - barometer hängt, einen Bleistift, welcherdie Veränderungen des Barometerstandes auf ein durch einUhrwerk bewegtes Papier zeichnen sollte. Ein Baromefro-