Band 
Erster Band. A und B.
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Beobachtung desselben.

tion dieses selbstregistrircnden Barometers aus der Zeichnungvon selbst, indem man leicht wahrnimmt, dafs der Schwim-mer p einen Stift und dieser den horizontalen Draht aß trägt}dessen Enden rechts beim Steigen, links beim Fallen leichteSchieber bewegen, und auf dom höchsten oder niedrigstenerreichten Puncte stehen lassen. Bei der gegenwärtig erfor-derlichen Genauigkeit der Beobachtungen sind alle solcheVorrichtungen unnütz, es sey denn, dafs man wissen wollte,ob bei ungewöhnlichen Veränderungen bei Nacht noch einSteigen oder Fallen des Barometers erfolgt sey.

Das gut eingerichtete Barometer dient vor allen Dingenzuerst dazu, die Dichtigkeit und Elasticität der atmosphäri-schen Luft und sonstiger, durch den atmosphärischen Luft-druck zusammengedrückter, iin GcFäfse eingeschlossener ex-pansibeler Flüssigkeiten nach dem Mariotteschen Gesetze zubestimmen, indem allgemein, wenn die Dichtigkeit A der-selben bei einem Barometerstände = II gefunden ist, diebei einem andern Barometerstände = li beobachtete Dich-h i

tigkeit A' =A—ist. Als Normalgröfse = II nimmt man

II '

hierbei in Deutschland meistens 2 8 Z. par.; in England 30Z. lond. = 2 8,15 Z. par.; in Frankreich 0 m ,76 =*

28,075272 Z. par. au. Aufscrdem dient das Barometer vor-zugsweise zur Bestimmung der Berghöhen und überhauptder Erhebungen über der Meeresfläche ®. Ein noch nähererGebrauch desselben ist, die Flöhe der Atmosphäre unsererErde aus dem Drucke zu bestimmen, welchen sie gegendas Barometer ansübt 3 und diejenigen regelmäßigen undunregelmäfsigen Veränderungen zu finden, welche in diesematmosphärischen Luftmecre Vorkommen, tlieils als naturwis-senshaftliche Aufgabe überhaupt, tlieils uin aus derselben aufdie muthmafslicheu Wetterveränderungen zu schließen.Blofs diese beiden letzten Fragen können hier zur näherenUntersuchung kommen, nämlich erstlich : Welches ist dermittlere Normalbarometerstand irn Niveau des Meeres an

1 S. Luft.

2 S. llöhetlmessungett.

3 S. Atmosphäre ä. Erde .

I. fld. Cr g g

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