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B a r o m o l e r.
den verschiedenen Orten der Erdoberfläche und zweitens'.welche Veränderungen zeigt das Barometer unter verschie-denen geographischen Breiten, in ungleichcnllölien und durchden Einflufs sonstiger Bedingungen.
I. Bei der Untersuchung des mittleren Barometer-standes im Niveau des Meeres folgt zuerst aus theore-tischen Gründen, dafs derselbe unter dem Acquator niedri-ger seyninufs, als nntcr höheren Breiten, weil die .Atmo-sphäre ein Sphäroid bildet und vermöge der gröfserenSchwungkraft und der gröfseren Wärme unter dem Acqua-tor weniger gravitirt. Nach v. Zach 1 giebt das Barometereben so die Differenz des Luftdruckes unter verschiedenenBreiten an, wie das Pendel die Differenz der Schwere, in-dem der aus den angegebenen Gründen höheren Atmosphäreder niedrigere Barometerstand entspricht. Indem er daher* *aus zwei genauen Barometerständen unter verschiedenenBreiten die Abplattung des atmosphärischen Ellipsoids findet,den Unterschied der Höhe der Atmospdiäre bis an eine Grenzevon gleicher Dichtigkeit A1, ihre niedrigste Höhe], denHalbmesserder Erde a nennt, die Barometerstände unterhöheren und niederen Breiten aber p und p'; so ist p: p*2l 2(1 +Al)
— 1-:1-- woraus für I = 30000 1 , den
a a
zugleich bestimmten Werth von Al= 4881 l ,56 und alsoeine Abplattung des atmosphärischen Ellipsoids = TTT>gende Barometerstände im Niveau des Meeres für 10° R.berechnet sind
Breite.
| Baroni,
Breite.
Barom.
0°
3 37,02 par. L.
50°
338,19
10
337,09
0 0
338,52
20
337,25
70
338,79
3 0
337,52
80
338,97
40
337,85
90
339,03
Wenn man berücksichtigt, dafs, nach den bei barometri-schen Ilöhenmessungen angenommenen Grundsätzen, der Co-
i M. Cor. XXI. 2 i 5.
* Vergl. Atmosphäre, Gestalt derselben .