V eränderungen.
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gewifs nllcn andern vorzuzichcn, lind geben die barometri-«sehen Oscillationen nicht nur hinsichtlich der Zeit, sondernauch der Gröfse auf das Genaueste. Als Resultat derselbenist nach dem oben gegebenen Ausdruckez' um 2 l h 19' = z + 0,484 L.|um 1 0 h 6 ' = z + 0,414 L.
3 50 = z—0,518 L.| 15 40 =z—0,360L.Von grofser Wichtigkeit sind ferner diejenigen Beobachtun-gen , welche lIonsBURCH anstellte. Die regehnäfsigen Os-cillationen stellten sich erst sichtbar ein, als das Schill 26°
N. B.und 20° W. L. von Greenwich errreicht hatte, wurdestärker in 10 °N. B. bis 25° S. B., betrugen hier zwischen
O, 05 und 0,09 eng. Z., hörten in 28° S. B. und 27° W. L.auf, und fingen in 27° S. B. und 51 ° O. L. wieder an. Siewaren am Lande sowohl in Bombay als auch in China weni-ger merklich und regehnäfsig als auf der See, indem die Ba-rometer am Lande meistens stationär waren.
Ganz neuerdings wurde diese Frage abermals untersuchtdurch Boussingault und Mariano he Rivero. Mit zweiübereinstimmenden und in Paris verglichenen Barometern vonFortin erhielten sie in la Guyara, in der Repnblik Columbia10 m ,67 über der Meeresfläche im Mittel aus 1 0 TagenMorgens 21 h . . . 760 nim ,05
— — 22 : . 760,03
Nachm. 4 . . . 757,61
diff. 2,44
Zwischen dem Stande um 21 h und 2 2 h war eben so wenigein bedeutender Unterschied, als zwischen dem um 3 h und4 h . Eschwege beobachtete die atmosphärische Fluth in Riode Janeiro Morgens und Abends um 9 h , die Ebbe Nachmit-tags um 3 h , auch giebt er die Gröfse jener im ma.vimo= 0,098 im minimo = 0,006 engl. Z., dieser zwischen0,082 und 0,002 engl. Z. an.
Um auch aus höheren Breiten einige Beobachtungen nä-rher zu berücksichtigen, so will schon Coxte aus denen, wel-che er viele Jahre anhaltend anstellte, die tägliche Ebbe undFluth gefunden haben 1 , jedoch setzt er das Maximum derHöhe Abends 9 h . Späterhin fand er, dafs das Barometer
1 J, de Ph. XXXVII. 109.