Band 
Erster Band. A und B.
Seite
926
JPEG-Download
 

026

Barometer.

«wischen 10 Wir Abends nnd 2 Wir Nachts, desgleichenam Tage am niedrigsten stelle, zwischen 6 Wir und 10 UhrMorgens und am Abend aber am höchsten *. Die von Ra-mond in Paris 1818 angestellten Beobachtungen geben nachdem oben gegebenen Ausdrucke z = 75 5,702 5 Millim. undz'um 21 h = z + 0,4075 um 3 h = z — 0,4825

24 = z + 0,1075 9 =z— 0,0325

v. Yelin erhielt aus siebenmonatlichen, täglich von 7 h Mor-gens bis 10 h Abends angestellten Beobachtungenz> um 22 h = z + 0,1483 = z—0,1129 = z + 0,108

Ich selbst erhielt aus 14monatlicher Beobachtung vom Nov.1818 bis Dec. 1819 in Heidelberg

z < um i 9 h = z -J- 0,074 par. Lin.

3 = z—0,196

10 = z + 0,104

aus 20 monatlichen Beobachtungen vom Jan. 1823 bisSept. 1824

z' um 2l h = z + 0,127»

3 = z— 0,2041

11 == z + 0,0768

Dafs diese periodischen Schwankungen in höheren Breiten ab-nehmen, liegt in der Natur der Sache, und namentlich ver-sichert Scoresby bei allen seinen höchst zahlreichen Beobach-tungen im Eismeere bei Grönland nnd Spitzbergen nie diemindeste Periodicität wahrgenommen zu haben *.

Nach der Ursache dieser Erscheinung hat man lange ge-forscht. BouGufeu’s Meinung, welcher sie für eine Folgeder Erwärmung durch die Sonne hielt, ist oben erwähnt,v. Zach leitet sie aus dem Widerstande her, welchen dieErde bei ihrer thcils, rotirenden theils fortschreitenden Bewe-gung durch den im Welträume befindlichen Aetlicr erleidet 1 2 3 .Obgleich nun die Existenz eines solchen Acthers aus einigen

1 J. de Ph. XLIV. 2Ö2.

2 Scoresby Accouut of the Arctic Regions. Edinb. 1822. II Vol.1 . 3 7 3 .

3 M. Cor. XX. 221.