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Barometer.
Hierdurch findet Cottc I.Ioward’s Behauptung bestätigt, näm-lich dafs das Barometer in den Quadraturen steigt, in denSyzygien aber fällt. Aufserdem geben ihm die Differenzennoch das Gesetz, dafs zwischen den beiden ersten und denbeiden letzten Lunationcn ein nahe gleiches Vcrliältnifsstatt linde , und dafs der Einflufs bei den beiden letzten amstärksten sey 1 * . Hierbei nmfs aber auüallen, dafs die Siim-men der Falle des Steigens und Fallens nicht gleich sind, undwenn man dieses aus der Nichtangabc der unverändertenStände erklären wollte, so haben 3 4,5 Jahre, jedes zu 13Mondwechseln gerechnet, nur 448,5 Mondwechsel, welcheZahl in den Angaben dreimal überschritten wird. Es liegtalso entweder eine Unrichtigkeit hierbei zum Grunde, oderCotte hat mehrere Tage um die Zeit der Mondwechsel auf-gczählt und mit in Rechnung gebracht, woraus indefs keinsicheres Resultat gefolgert werden kann. Weit zweckmäfsi-gcr ist dagegen diejenige Zusammenstellung, welche der-selbe auf Veranlassung von Lapeace mittheilt 1 , nämlich der•mittleren Barometerstände am Tage der Lnnationen und amnächstfolgenden, welches für 2 0 Jahre oder 260 Mondsmo-
O J - - m. ^
nate folgende Resultate gab :
Neumond . ;
27 Z.
9,16 Lin.
•Erstes V. . .
2 7 Z.
9,0 9 —■
Vollmond
27 Z.
8,99 —
Letztes V.
27 Z.
9,05 —
Hieraus folgt für die Syzygien eine Vermehrung von 0,005Lin. über den Stand in den Quadraturen, eine allerdings un-merkliche, und nur durch eine sehr grofse Menge von Be-obachtungen aufzufnidende Gröfse. Nach 27 jährigen Be-obachtungen von Peacidus IIeinhicu 3 betrug die Summealler Unterschiede über den mittleren Barometerstand in denApogecn— 6,0954 Lin. in den Perigeen -|- 4,4756 J.in.,die Hälfte des Unterschiedes giebt also für den ersteren- 0,809 9 L., gerade das Gegentheil dessen, was man er-warten sollte.
l J. (1. Pli. L1V. 4i5.
a (1. Ph. I.V. 197 .
3 Mou. Cor. XV. 53~.