V eründerungen.
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Die durchHonNER undLANcsDORF angestellten Beobach-tungen der barometrischen Oscillationen innerhalb der Tropendienen insbesondere dazu, auch den Einflufs des Mondes atifdieselben auszumitteln \ , Die gröfsten täglichen Oscillatio-nen betrugen 1,02 Lin. engl, und fielen in die Zeit, wenndie Declination des .Mondes 5° S. war. Der Durchgang desMondes durch den Meridian zeigte keinen Einflufs, und ebenso der Abstand desselben vorn Zcnith, auch liefs sich überdie Verschiedenheit der Wirkung im Apogeo und Perigeokein sicheres Resultat erhalten. Die kleinsten täglichen Os-cillationen betrugen 0,61 Lin. engl, und auch hierbei fiel derPunct des stärksten lunaren Einflusses auf den Stand desMondes in 4°,6 S. Weder die Zenithdistanz des Mondesnoch der Sonne zeigten irgend einen Eirrflufs, wohl aber dasBefinden des Mondes im Apogeum, und dafs sowohl dasMaximum als das Minimum der Oscillationen mit der Entfer-nung des Beobachtungsortes vom Aequator zunahm, gehtgleichfalls sichtbar hervor. Wird hiermit endlich dasjenigeverbunden, was nach der oben mitgetheilten Angabe vonLari.a'ce hinsichtlich auf den Einflufs des Mondes auch inmittleren Breiten folgt, so ist die Sache selbst zwar erwie-sen, zugleich ergiebt sich aber, dafs die sehr geringe Ein-wirkung desselben nur durch vicljälirige sehr genaue Beobach-tungen aufgefunden werden kann.
Aus den oben angegebenen Bavomcterhöhen zur Bestim-mung der regclmäfsigen täglichen Oscillationen folgt im All-gemeinen , dafs das Barometer am Tage höher steht als beiNacht. Nach Horner 1 2 beträgt dieser Unterschied 0,2 Lin.engl., jedoch ist derselbe nicht geneigt, die Wärme alleinals Ursache hiervon anzusehen, wie meistens geschieht.
Einen allgemeinen Einflufs der Wärme auf den Stand dosBarometers haben Perrier 3 , Garden 4 , Haleey 5 , ie Cat 6 ,
1 Mcm. ,(le Pct. I. 457.
2 Miha. de Pct. I, 455 .
5 Pascal Traite de Pecjuil. p. 199.
4 Phil. Tr. zi. 171.
5 Ebcnd. n. 181*
6 Nouv. Mag. Francois. 1760. Dec.
Hlili 2