Veränderungen.
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den Sommer. Gotte 1 hat diese Regeln auf gestellt, und ansseinen späteren Beobachtungen in Paris von 1806 bislS08die Gröfse der Variationen für jede Jahrszeit angegeben 2 3 .Hiernach betrugen sie :
Im Winter von 27 Z. 2 L. bis 2 8 Z. 9 L. = 19 L.
Im Frühling — 27 Z. 5 L. — 2 8 Z. 7 L. = 14 L«.
Im Sommer — 27 Z. 8 L. — 28 Z. 7 L. = 11 L.
Im Herbst — 2 7 Z. 4L. —2 8 Z. 9 L. = 17 L.
Hiernach fiele indefs der höchste Stand in den Winter undHerbst, übereinstimmend mit Gronau 5 , nach welchem dasBarometer öfter und schneller und stärker im Winterschwankt als im Sommer, indem cs im Winter seinen höch-sten und niedrigsten Stand erreicht, ersteren in der Regelim December, letzteren im Januar. Eben dieses bestätigendie durch Ramond 4 im Jahre 1807 zu Paris und CI ermovt-Fcrrand angcstelltcn Beobachtungen. Auch aus den Peters-burger Beobachtungen von 1772 bis 1790 folgt, dafs diegröbsten Schwankungen im December statt finden 5 . Aus denvon Meyer und Kraft angcstelltcn ergeben sich nach Leo-roi.i) v. Buch 0 folgende Variationen.
Januar —
16,600 Lin.
Im Juli
— 7,5 36 Lin.
Februar -
14,880 —
August
— 9,000 —
März —
13,416 —
Sept.
— 12,360 —
April —
12,003 —
Oct.
— 13,954 —
Mai —
9,900 —
Nov.
— 15,960 —
Juni —
8,640 —
Dec.
— 16,680 —
Die oben nach dem eben genannten Gelehrten mitgetheilteUebcrsicht der Differenzen des Barometerstandes unter ver-schiedenen Breiten ergeben gleichfalls, dafs die gröfsten inden Januar fallen. Blofs in Umeo fallen sie, wie in Pe-tersburg , in den December. Merkwürdige Resultate lieferndie meteorologischen Register, welche von Parry auf und
1 a. a. O.
2 J. de Pli. LXV1II. 327 .
3 Schrift, der Beil. Ga. uat. Fr. II. 3l.
4 Biot Tiaite. 1 . io3.
5 Am., of I’hil. N. S. IV. lä.
C J. d. Ph. XLIX. «5.