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B a r o m c l e r.
Math an’ Gotland 1 2 und andere angcnommcti, und zwar inder Art, dafs sie ein Fallen desselben bewirken solle. In-defs zieht de Liic 3 diese Behauptung in Zweifel, und nachGotte 4 ist sie der Erfahrung nach unstatthaft. So fern aber,als die Wärme die Verdunstung und die wässerigen Meteorealler Art bedingt, kann sie zugleich auch mittelbare Ursacheder barometrischen Schwankungen seyn.
Alle übrigen Barometerveränderungen, aufser den ange-gebenen regelmäfsigcn, werden unter die unregelmäfsigengerechnet, worüber man im Allgemeinen sagen kann, dal»sie, die feinsten Schwankungen mitgerechnet, nio aufhören,indem vorzüglich unter höheren Breiten bei den unausgesetz-ten Zersetzungen in der Atmosphäre, der ungleichen nndpartiellen Erwärmungen derselben und den dadurch erzeugeten Strömungen nebst dem Widerstande, und den mannig-faltigen Modifieationen , welche diese durch die Gegenständeauf der Erdoberfläche erleiden, an sehr feinen Barometerneine unaufhörliche Bewegung walirgenommen wird. Leichtist es daher erklärlich, dafs die barometrischen Schwankun-gen auf der See weit geringer und minder zahlreich sind alsan den Küsten, und noch mehr tiefer landeinwärts, desglei-chen dafs sie mit der Erhebung über die Meeresflächc abneh-men. Nach 15 monatlichen Beobachtungen nämlich in Genf und auf dem Ilospitium des St. Bernhard in den Jahren 1 8 J *7und 18 betrug die Differenz des höchsten und niedrigstenStandes unten 7,74 Lin. oben 7,14 5 6 . Auch in Thälernsollen nach Cotte 6 die Barometerveränderungen stärkerseyn als auf Bergen. Als allgemeine Regel ist ferner ausge-macht, dafs die Schwankungen stärker sind im Winter, alsim Sommer, nach einigen Beobachtern am zahlreichsten inden Nachtgleichen; die gröfste mittlere Höhe aber fällt in