Band 
Erster Band. A und B.
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935
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Veränderungen.

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Die gröfste, von ilun beobachtete Hölie betrug 30,57 c. Z.am 2- Mai 1815, die geringste 28,03,am 5. Apr. 1808 un-ter 06° 5 0' N. 15. Sonst stand jenseits 7 l° N. B das Barome-ter nie unter 28,75 Z. Uebrigens betrugen die stärkstenDifferenzen

Im April während 7 Jahren 2,4 5 engl. Z.

Mai

- 12 —

1,3 4

Juni

- 10 —

1,12

Juli

—■ 0 —

1,00

DaFs d as Barometer im Allgemeinen iin Sommer höher stehtals im Winter, und dal's namentlich der höchste mittlereStand desselben in den Juni fällt, folgert Dalton 1 aus ei-genen Beobachtungen zu Manchester , desgleichen aus denenvon Hutchinson während 2 5 Jahren in Liverpool angestell-ten, und aus 3 8 jährigen der Künigl. Societäf. Als Ursachehiervon sieht er die gröfscre Menge der Feuchtigkeit ari,welche zwar leichter ist als die Luft, aber doch die absoluteMenge derselben vermehrt. Wäre dieser Grund richtig, wieimmer noch fraglich ist, wenn man ein Gleichgewicht derAtmosphäre auf beiden Hemisphären anninunt, so iniifste derBarometerstand auf der südlichen Halbkugel im Winter gleich-falls gröfser seyn. Sonst kann man im Allgemeinen annch-lncri, dafs die unregelmäfsigcn barometrischen Oscillationenhauptsächlich eine Folge der veränderlichen Winde sind 1 2 .KnusENSTEitN schreibt daher die Sicherheit, womit er denGefahren eines Sturmes jederzeit die geeignetstenMafsregeluentgegen stellte, hauptsächlich den beharrlichen Baromcter-beobachtungcn zu, und Scokeshy versichert 3 4 , dafs er dieZeit und Stärke der Stürme aus dem Verhalten des Barome-ters mit einer unter 18 Malen 1 7 Male zutreffenden Gcwifs-heit vorausgesagt habe. Mit gleicher Gcwifsheit kann mannach Fiunders* auch an den Küsten von Neuholland aus demBarometerstände auf die Richtung und Stärke der nahe be-

1 Ann. of Phil. XV, 24g.

2 S. feinde, und cbend. die Theorie des Zusammenhanges zwi-schen den Luftströmungen und .Barometerständen.

5 Account. 1. J 73 .

4 Phil. Trans. löoG. P. II.