930
B a r o m e t e i*.
vorstehenden Winde schliefscn. Kurze Andeutungen überden Zusammenhang der "\\ indc und der Barometerstände inParis giebt Cotte 1 2 3 , ausführlichere Wied’ und JiuRCkiiAnDT 5nach vierjährigen Kopenhagener Beobachtungen , welche fürden mittleren Barometerstand bei Ostwinde und Westwindeeine Difl'erenz von 2,45 p. L. zeigen, desgleichen nach 2 7jährigen Beobachtungen von Messier in Paris 4 , wonach fol-gende Winde und mittlere Barometerstände in p. L. einanderzugehören
N. |’NW.
w.
SW.
S.
SO.
O.
537,6o4 1 | 7,58o5
6,4978
5,5o84
5,3i5i
6,2945
7,i583
SW.
S.
SO.
O.
3,61
3,06
4,55
6,36
NO.
6,G2
NO.
7,768 t.
Aus Beqüelin’s Beobachtungen von 1782 bis 86 flndetLEo-Foed v. Buch 5 den mittleren Barometerstand
hei N. |NW.| W.
Lin. 3 3 6,321 5,85 15,1 3Hiernach zeigt er, wie nach Ramond’s Behauptung man dieRichtung des Windes eigentlich besser nach dem Barometer-stände als nach der Windfahne bestimmen könne. Eben-derselbe nahm deutlich wahr, wie die verschiedenen Luft-strömungen bei Teneriffa das Barometer ungleich afficirteu 6 .Im Sommer nämlich, wenn unten NO. oben SW. herrschte,ist dort der Barometerstand höher, nämlich im Mai bis Aug.im Mittel 339,173 Lin., wenn aber der Südwind alleinherrscht, vom Sept. bis April, im Mittel 338,017 Lin.,beide auf 0° rcducirt. Beispiele eines bedeutenden Einflus-ses einzelner beobachteter Stürme auf den Stand des Barome-ters giebt es eine solche Menge , dafs cs sich nicht der Mühebelohnt, sie einzeln namhaft zu machen, z. B. von Bedemar 7 ,v. Bt/cn 8 u. v. a.