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Beobachtung.
tigkeit vermehren können, welche man daher auch auszu-schliefscn pflegt. Dabei wird jedoch vorausgesetzt, indemin sich falsche Beobachtungen überhaupt nicht aufgenommciiwerden können, dafs man das richtige Resultat schon kenne;und durch die Vergleichung des, aus einem Versuche erhal-tenen, mit diesem die Unrichtigkeit aus der Abweichung da-vonfinde, da doch eben das richtige Resultat erst gefundenwerden soll. Indcfs ergiebt sich von selbst, dafs die ein-zelnen wegen der bestimmbaren Felder corrigirtcn, Ergeb-nisse so viel genauer scyn müssen, je mehr sie unter einan-der selbst übereinstimmen. Ilat mau also hieraus das nahorichtige Resultat gefunden, so ist es leicht, die zu sehr hier-von abweichenden Ergebnisse auszusc.hliefscn 1 2 .
Einige Beobachtungen geben ohne Weiteres die Resultateselbst, wie z. B. der Thermometer die Temperaturen, derBarometer bei 0° Temperatur den Luftdruck; andere dage-gen müssen erst berechnet werden, um sie aus ihnen zu er-halten, wie z. B. zwei oder drei Thermometcrbeobachtungcnzur Auffindung der mittleren täglichen Temperatur, oderzwei Barometerstände an verschiedenen Orten zum Auffindenihrer ungleichen Erhebung über die Mccresfläche. Aufwelche Weise die Beobachtungen jedesmal zu berechnen sind,wenn man die gesuchten Resultate aus ihnen finden will,kann bei dem Umfange dieses Gegenstandes hier nicht voll-ständig angegeben werden, um so mehr, als es hierfür keineallgemeine Methode giebt, indem vielmehr das Gesuchte injedem einzelnen Falle auf eine oder mehrere eigenthümlicheArten gefunden wird. Als Beispiele zu dem Gesagten mö-gen indcfs unter zahllosen andern dienen die Methode, wo-nach Cavcndish aus den Beobachtungen an der Drehwaagedie Stärke der Anziehung gegebener Massen findet 5 , Biot aus den Pendelversuchen die Abplattung der Erde 3 * und J. T.