Band 
Erster Band. A und B.
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I m . A11 g e m c i n en.

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tlicilt werden, ist aus dem angegebenen Grunde durchauskeirie Messung und somit aucli keine Vergleichung zulässig,sobald letztere aber statt finden soll, müssen die Gröfseuniefsbar, also endlich scyn, und dann findet für gleiche,auch nocli so kleine, Zcitthcilchen stets das ursprünglicheVerliältnifs der zugehörigen Räume beider Bewegungenstatt. Auch die Zeit wird gemessen, und zwar nach ver-schiedene n Mafsen, welche einzeln namhaft zu machenüberflüssig sej'n würde, indem man sich ohnehin fastausschlief.slich der Tage und ihrer Theilc nach Sonnen-zeit oder Sternenzcit hierzu bedient, und ist hiernachgleichfalls entweder eine absolute, insofern man sie durchirgend ein solches bekanntes Mafs ausdrückt, oder einerelative, wenn man sie mit-einer andern mehr oder min-der genau bekannten vergleicht *.

6- Aus der Vergleichung der Zeiten und der in ihnen durch-laufenen Räume entsteht von selbst der BcgrifF der Ge-schwindigkeit , welche also eigentlich nicht als etwasdurch sich selbst Bestehendes bei der Bewegung anzuse-hen ist. Indcfs mufs sic doch besonders betrachtet wer-den, obgleich sie nicht, wie ihre beiden eben genanntenBedingungen, absolut, sondern allezeit nur relativ ist*,als solche aber vor der kleinsten bis zur gröfsten wächst,nur gleichfalls nicht im strengsten Sinne des Wortes un-endlich werden kann, wenn sie mefsbar bleiben soll. Soist die Bewegung einer Schnecke schnell gegen die eines'wachsenden Keimes, aber langsam gegen den gewöhnli-chen Gang eines Menschen, dieser gegen den Flug einesVogels, dieser gegen den einer Kanonenkugel, diesergegen die Bewegung der Erde um die Sonne, diese gegendie Fortpflanzung des Lichtes und, wer W'eifs, ob beidehier genannte Extreme nicht noch von andern übertrollenwerden 1 2 3 .

7- DieGröfsc der Bewegung endlich (quantitasmotus; quantile de mouvement; juantity of mo-

1 S.^Zeit.

2 Biot Train!. Ilt. i48. II n’jr a lien en soi de lent oude rapide.

3 S. Geschwindigkeit.

I. Bd.

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