Band 
Erster Band. A und B.
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968
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9 Ü 8

Bewegung.

dafs sie sich in ilircT Bewegung gegenseitig bedingen. Essind aber die Räume JK, J*K*, J**K**... den Bogen MK,M*K*, M**K**.... und also den Radien AM, AM', AM"..-,direct proportional, woraus liervorgelit, dafs die Geschwin-digkeiten der einzelnen Puncte des Systemes der Entfernun-gen vom Centrum proportional sind, statt dafs sie, jedereinzeln der Schwere frei folgend, gleiche Geschwindigkeitenhaben wurden. Soll also ein Körper, oder ein System vonFig.schwcren Puncten um eine durch den Pnnct A gehende,2 12 . lotlirecht auf die Ebene desselben gerichtete Axe gedrehetwerden, und zerlegt man denselben in eine unendliche Mengeparalleler, auf die Axe lotlirecht gex-ichteter Ebenen mon,m‘ o‘ n*, m“ o" n" .... so werden die einzelnen Puncte 111,111*,m**.... bei einem Umschwünge die Kreise mon, m*o*n*,m** o**n**... durchlaufen, und also in gleichen Zeiten Bogenvon gleich viel Graden zuriicklegen. Ileifst dann die Ge-schwindigkeit eines in der als Einheit genommenen Entfer-nung eA befindlichen Punctes w, und sind die Abstände derPuncte m, m*,m‘*.... vom Ccntro =r,r'r**... so sind ihre

Geschwindigkeiten =z rw, r*w, r**w. Bezeichnet man

ferner durch v,v*,v**.... die niitgctheilten Geschwindigkei-ten (ohne alle Rücksicht auf die Schwere) so werden die hier-durch erhaltenen mechanischen Momente der Bewegung mv,m* v*, m** v**.... seyn , und es wird für den Fall einergleichförmigen lieusegung um eine feste Axe der Zustand desGleichgewichts statt finden, wenn mv, m*v*, in*'v**...=_ m r (o, 111* r* w, m*< r** w.... ist 1 ,

1 Dieser Sau gehört unter das allgemeine dymanische Princip desd’Alembcrt, wodurch er die mechanisch wirkenden Kräfte auf die sta-tischen zurückführt, indem er das Gleichgewicht der verschiedenenKräften oder Geschwindigkeiten, welche auf die einzelnen verbundenen,und dadurch in ihrer freien Bewegung gehinderten Puncte eines festenKörpers wirken, so construirt, dafs die entgegengesetzten einanderaulheben. Kennt man also die auf die verschiedenen einzelnen Puncteeines Körpers m,m',in'*..,. wirkenden Geschwindigkeiten v,v*,v"...(welche man als bekannt voraussetzt) wenn ihre Wirkungen als voneinander unabhängig angenommen werden, heifsen sie dagegen 11, u', u"...wenn diese einzelnen Puncte auf eine unveränderliche Weise mit ein-ander verbunden sind, und sucht man die Componireuden von v,'v', v"...»