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Dampfmaschine.
finden sich die beiden Iliigclförmigcn Klappen i, i, welche eröff-net den Zwischenraum beider Cylindcr, oder den Dampfcanalgänzlich verschliefsen, verschlossen aber sich so völlig dicht indie krumme Flüche des Innern Cylinders einlcgen, dafs sic auchbeim llingauge unter dem Stopfer L L kein Hindcrnifs darbie-ten. Kommt die eine Klappe bei der Oeffnung in II an, so läfstsie den drückenden Dampf entweichen, während der Cylinderdurch den Widerstand der andern Klappe umgetriebcn wird, sodafs die erstere Klappe bei dem kegelförmigen Stücke u' ankom-mend sich in ihr Lager legt. An den Klappen befinden sichdie llebclstiicken t, f, welche beiin Niederlegen derselben sichum Zapfen drehend in dem inneren Raume der Quadranten aus-genommen werden, dann aber, wenn sich die Klappen wiederöll’ncn sollen, durch das Stück u u'vorgeschoben werden, wel-ches für diesen Zweck im äufsern Cylinder befindlich ist. Mankann das letztere von Aufsen durch Schrauben stellen. Aufsolche Weise öfihet sich die eine Klappe, indem auf beiden Sei-ten der Druck des Dampfes gleich ist, und die andere schliefstsich in dem schon mit dem Condcnsator verbundenen Raume,so dafs ihrer Bewegung, aufser der Reibung, kein weiteresHindernifs im Wege steht. Die Klappen sind von Kupfer, undetwas trapezoidalisch, weil der Dampfcanal nach Aufsen etwasenger wird. In einer Rinne in beiden Flächen des innern Cy-linders , desgleichen in einer Furche in dem äufsersten Ringe,welcher die beiden Flächen des äufsern Cylinders aus einanderhält, liegen die das Entweichen des Dampfes hindernden Gar-nirungen, welche angedrückt werden, wenn man die beidenScheiben des äufsern Cylinders durch die in der Zeichnung an-gedeutelen Schrauben auf den äufsern Ring prefst. AchnliclieCarnirungcn des massiven Stopfens LL liegen zwischen metal-lenen Scheiben, und werden durch Schrauben angedrückt. Siewerden sämmtlich alle Monate oder dreimal im Jahre erneuert.
Die Maschinen sind von hohem Drucke, und daher wirdder Dampf blofs abgckiihlt in einem durch äufseres kaltes Was-ser stets kühlen Behälter, in welchem es sich sammelt, unddem Siedekessel wieder zur Speisung dient. Man verliert beidieser Maschine olfenbar viel dadurch, dafs der Dampf von ho-her (fünf oder gar zehnfacher Elasticilät) entweicht, welchesaber der glcichmäfsigeu Bewegung wegen geschehen mufs, doch