Dunst.
GG3
die vollständige Expansion des Dunstes oline das Tlinzukomiiienneuer Marine bewirkt wird. Ist aber durch Entziehung vonWarme einmal Dunst gebildet, welcher liebst dem Dampfe dieTemperatur der I.uft angenommen hat, dann inufs aus eineräufseren Quelle Wärme hinzukommen, um den Dunst zu expan-diren und in Dampf zu verwandeln. Ob in beiden Fällen blolskleine massive Wasserkiigclclien oder zugleich auch hohle Duusl-hidlen gebildet werden, kann zwar aus theoretischen Gründennicht entschieden werden, wir müssen indel’s in Gemälshcit dergenauen Beobachtungen annelnneu, da ('s die greiseren sichtba-ren Kügelchen hohle Dunsthiillcn sind, und es liegt nun nurnoch die Frago vor, woraus ihr InhalL bestehe, und wie sichdas Aufsteigen derselben, den statischen Gesetzen zuwider, er-klären lasse.
Aus demjenigen, was so eben über die Bildung des Wus-serdunstes gesagt ist, wird es im höchsten Grade wahrschein-lich und folgt fast nothwendig, dafs die Dunsthiillcn mit Was-ser dampf erfüllt, und mit einer hieraus bestehenden Atmosphä-re umgeben sind. Dieser Wasscrdampf, sowohl der cinge-sclilossene als auch der umgebende, ist nach der gegebenen Dar-stellung aufserdem nicht im Maximo seiner Dichtigkeit, viel-mehr fehlt ihm zum G.esättigtseyn gerade so viel, als hinreicht,den in tropfbares Wasser übergegangenen Dampf zu expandiren.Diese Folgerung ist nothwendig. Denn wenn man die bekannteErfahrung erklären will, dafs der Dunst beim Aufsteigen völligexpandirt wird, ohne aus einer andern Quelle als aus sich selbstden hierzu erforderlichen Wärmestofl’zu erhallen, so mufs die-ser Wänncstoir in demjenigen Dampfe enthalten sevn, welcherin die Dunstkügelcheh eiiigesclilossen ist und dieselben umgiebt.Hiermit ist nun zugleich der IVoccfs des Aufsteigen dieses Dun-stes zum Tlieil erklärt, wenn mail sagt, ilafs eine Mischung auskleinen Tlieilclicn niedergeschlagenen Wassers und Dampfes un-ter dem Maximo seiner Dichtigkeit eben so gut aufsteigen mi'isso,als wirklich expandirLcr Dampf, in so fern in jener die Elemen-te des Wassers und der 'Wärme in gleichem quantitativen Ver-hältnisse vorhanden sind, als in diesem, weswegen auch dasspecifisclie Gewicht beider nothwendig gleich seyn inufs. lieber -einstimmend hiermit bemerkt man ferner, dafs diejenigen Dunst-kiigelchen, welchen beim Emporsleigen des Dampfes aus eiuei