Glasscheiben.
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der Flache der Zwinge und der Scheibe und zwischen dieserund der Schraube h sind zwei Ringe von Filz, und in demLoche der Scheibe, das zwei Zoll im Durchmesser hat, istauch ein Ring von Buchsbaumholz, damit die Scheibe auf keineWeise das Kupfer berühre und keine Risse darin entstehen.
Die Schraubenmutter h hat zwei Löcher i i, um die Spitzen eineseisernen Schlüssels aufzunehmen, mit welchem man auf undzuschraubt. Diese Art der Fassung der Scheibe gewährt man-nigfaltige Vortheile vor der sonst gewöhnlichen, wo die Scheibe»zwischen zwei Backen fest gekittet wurde. Die Gefahr, welch«beim Aufkilten der Backen für das Springen der Scheibe stattfindet, fällt hier ganz weg, die Maschine wird ungemein leichttransportabel, da die Scheibe für sich allein, wie jedes Spiegel-glas leicht verpackt, uud auch die übrigen Theile, von einan-der getrennt, bequem zusammengelegt werden können; endlichist, wenn man ein Unglück mit der Scheibe gehabt haben sollte,der ganze übrige Apparat unverändert zu gebrauchen, indemman blofs eine neue Scheibe anpafst. Aufser allen diesen Ver-besserungen empfiehlt sich diese neue Maschine auch noch durch
sehr zweckmäfsig eingerichtete Reibzeuge von der Art, wie sie
. . ° . . ’ Fig.
va» Marum in jenem früheren Schreiben an Landriani be- 43.
schrieben hat. Sie werden aus einer Holzplatte, die die Rück-wand derselben bildet, verfertiget, dieses Holz wird mit einemäufserst locker gesponnenen dicken und elastisehen Wollengarn(oder auch mit Rofshaaren) belegt, und mit schwedischemHundsleder oder dünnem Kalbsleder überzogen. Nach einer-ersten Einrichtung hatte va» Marum die Scheibe an Taffentgerieben, der durch ein mit Sammet überzogenes Holz an dasGlas angedrückt wurde; bei gröfseren Maschinen, wie nament-lich bei der Teyler’schen, bei welcher er diese Einrichtung an-bringen wollte, war aber die Reibung zu stark, und er mufstodaher zum Leder wieder seine Zuflucht nehmen, das unter al-len Umständen den Vorzug verdient. Ihre Länge beträgt beider van Marumschen Maschine 9 ”) wodurch also die Scheibe ineiner sehr grofsen Ausdehnung gerieben wird, und wobei zwardas vordere Ende der Reibkissen der Achse sehr nahe kommt,bei der isolirenden Beschaffenheit derselben aber darum doch,wenn negativ elektrisirt wird, kein Ausströmen nach derselbenzu befürchton ist. Aufserdem ist dieses vordere Ende mitScheiben von Gummilack y y bedeckt, welche auf drei Seiten