Band 
Dritter Band. E.
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Glasscheiben,

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cation zwischen dem reibenden Amalgama und dem Conductoram vollkommensten zu machen, wenn man sich der negativenE. bedient. Die Art der Befestigung und die Form der Flügelvon Wachstaffent, die an die Reibkissen angebracht werden,erhellet aus der Zeichnung hinlänglich, und die erforderlichenEigenschaften des Taffents sind oben angegeben.

Aufser dieser Einrichtung der Scheiben-Maschine scheintmir noch diejenige eine nähere Beschreibung zu verdienen,durch welche der Zweck gleich starker positiver und negativerElektrisirung eben so vollkommen, aber auf eine viel einfacher»Weise erreicht wird, und welche neben diesem Vorzüge nochviel gröl'sere Wirkungen durch die sogenannte einfache, nichtverstärkte, E. am ersten Leiter hervorbringt, wenn siegleich in Rücksicht auf die wirkliche Quantität der durch dasReiben erregten E., und eben darum beim Laden von Flaschenund Batterien nachsteht. Ich theile zu diesem Behuf eine Be-schreibung und genaue Abbildung meiner eigenen Maschine mit.

Sie ist von einem schon verstorbenen, sehr geschickten, Künst-ler Boht in Hamburg gearbeitet, welcher viele empirische Kennt-nisse in diesem Fache besafs, und aus langer Erfahrung die Ver-hältnisse der Conductoren, ihre Länge, Dicke , ihre Endungen,um das Maximum von Wirkung zu erhalten, sehr richtig zuFigbestimmen wufste. Das Eigenthümliclie dieser Maschine be-^ nsteht darin, dafs die Scheibe nur von einem einzigen FaareReibkissen, die wie an der van Marum’schen Maschine einehorizontale Stellung haben, gerieben wird, und dafs diesemPaare Reibkissen gegenüber sicli der Einsauger befindet. AlleMalse sind nach Pariser Mafs bei jedem Theile genau bemerkt.Die Scheibe von dem besten polirten weifsen Glase, derenRand am Umfange sehr genau abgeschliffen ist, worauf beiScheiben sehr viel ankammt, ist auf eine sehr einfache unddoch solide Weise auf ihre hölzerne Axe gefafst. An dieser istnämlich auf der einen Seite des Glases, welche nach der Kur-bel hingerichtet ist, eine hölzerne Halbkugel, aus einem Stückegedrehet, angebracht, in der andern Hälfte der Axe dagegen,da wo sie an das Glas angrenzt, ein Schraubengewinde einge-schnitten. Nachdem die Axe durch das Loch der Scheibe, dasnicht ausgefüttert zu seyn braucht, durchgesteckt ist, wirdeine andere gleich grofse Halbkugel, in welche eine, jener männ-lichen entsprechende, weibliche Scliraube eingeschnitten ist,