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Dritter Band. E.
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Wirkung auf Stahl.

andere, 3 Lin. weite befestigte. Auf die änfsere waren in denverschiedensten Richtungen gegen den Horizont 'eine gTofseMenge 4 Lin. lange und etwa 0,3 Lin. dicke Stahldrähte mitetwas Wachs so aufgeklebt, dals die Durchschnitte der Ebenendurch ihre Axen mit der des inwendigen Leiters vier rechte✓ Winkel bildeten. Wurde ein kräftiger Flaschenschlag durchden Draht in der horizontal liegenden Röhre geleitet, so fandensich alle Stahldrähte magnetisch, und zwar so, dafs alle gleich-namigen Pole nach einer Seite liin gerichtet waren, wenn manzur Bestimmung derselben eine den Leitungsdraht umkreisendeBewegung annimmt. Aehnliche Resultate erhielt gleichzeitigVAN Beek, mit Stahlnadeln, welche er auf einer Glastafel lie-gend quer unter oder über den Entladungsdraht einer kräftigenBatterie brachte h

7. Unter die wichtigsten, mit einem geraden Leiter derReibungselektricität anzustellenden Versuche gehört ohne Zwei-fel die Erzeugung der Transversalmagnete durch denselben,und man bedient sicli hierzu seltener grofser Volta’scher Batte-rieen, obgleich sie diese Wirkung gleichfalls hervorbringen.Diese Art künstlicher Magnete, welche sich aus kleinen, mitihren gleichnamigen Polen zur Bildung eines langen Stabes aneinander gelegten Magnetstäben gleichfalls leicht herstellen las-sen , kannte man schon lange. Nach der Bekanntwerdung desElektromagnetismus scheint mir indefs Phechtl 1 2 der erste ge-wesen zu seyn, welcher die Aufmerksamkeit auf dieselben wie-der rege machte, und sie wurden seitdem vielfach durch dieFhysiker vermittelst der Flaschenelektricität gebildet. Zuerstgeschah dieses durch G. G. Schmidt 3 , und ich selbst habe sienach dessen Anweisung stets in vorzüglicher Stärke und vonlanger Dauer auf folgende Weise erhalten. Ich wickele stäh-lerne Claviersaiten von No. 1 um eine 1,5 Lin. im Durchmes-ser haltende Thermometerröhre, indem ich das eine Ende derSaite am einen Ende der Röhre mit etwas gewichster Seide fest-binde , in etwa 0,5 bis 0,25 Lin. abstehenden Windungen bisans Ende der Glasröhre, wo der Draht gleichfalls mit Seidefestgebunden wird. Wenn die Windungen sich unmittelbar

1 G. LXXI1. 17.

2 G. LXVII. 262. Vergl. LXV1II. 203.

3 G. LXX. 229.