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Elektromagnetismus.
hat 1 , und diesen ähnliche von Ampere 2 . Sie bieten im We-sentlichen nichts Neues dar, und bestätigen hauptsächlich nurim Allgemeinen den Satz, dafs der Magnetismus im Centrumdieser Spiralen bedeutend stärker ist, insbesondere wenn dieWindungen einander sehr nahe sind. So wurde eine Nadel von1,5 Z. Länge, welche W. Pfaff in das Centrum einer Spiraleso legte , dafs sie als Radius von 20 Windungen durchschnitten
wurde, du)ch einen einzigen schwachen Funken stark magne-
Fig. ’ ° ° .
79. tisch. Eine symmetrisch gegen die Windungen der Spirale lie-gende Stah'nadel erhält durch den elektrischen Funken an bei-
O
den Enden g'eiche Pole, nach der Mitte hin die entgegengesetz-ten, und wird in der Mitte indifferent. Mehrere andere Erschei-nungen sind von ihm tlieils aus der Theorie geschlossen, theilsdurch die Versuche aufgefunden. Werden die Wirkungen derspiralförmig gewundenen Drähte mit denen der schraubenförmi-gen verglicht n, so mufs eine über das Centrum der Spirale ge-legte , an b< iden Enden über sie hinausreichende Nadel dreiPole erhalten. Weil es aber wichtig ist, alle verschiedenenErscheinungen in einen Zusammenhang zu bringen, und auf dasnämliche Gesetz zurückzuführen, so hielt ich es der Mühe wertli,diese Versuche mit einer einzigen Flasche von 11 Quad. FufsBelegung zu wiederholen, und erhielt hieraus folgende Resultate.
18* Ist die Elektricität kräftig, und der Draht der Spiralenicht stark mit Seide übersponnen, so entsteht in den Stahlna-deln schwache Polarität oder gar keine, und überhaupt sind dieErscheinungen regellos und können leicht täuschen, weil derStrom der Elektricität entweder die Nadel selbst ergreift, undihrer I,änge nach durchströmt, oder durch einige Windungenunter ihr hinläuft, und dann an ihr selbst seinen Weg fortsetzt.Sind aufserdem die Windungen einer Spirale einander sehr nahe,so werden sie leicht vom elektrischen Strome nicht in ihrer gan-zen Länge durchlaufen, und auch hieraus entstehen Täuschun-gen. Wenn man aber eine Spiralscheibe anwendet, derenWindungen mindestens eine Linie von einander abstehen, diesehorizontal legt, mit einer Glasscheibe bedeckt und auf dieserdie Stahlnadel ruhen läfst, so sind die Resultate allezeit unzwei-deutig und mit dem angegebenen Gesetze durchaus übereinstim-
1 G. LXIX. 84.
2 Demonfgrraud a. a. O. 87.